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Abneigung, Ehrlichkeit, falsche Freundlichkeit?

Dieses Thema im Forum "Frauenthemen" wurde erstellt von lolarennt, 28 November 2012.

  1. abendsonne

    abendsonne Well-Known Member

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    hmmm, gebe mir selber die anwort: anerkennung ist ja gleichzeitig motivation, die einem dann die nötigen energien bringt, um auf dem level bestehen bleiben zu können oder in zu überbieten.
    dann wirds aber schnell selbstverständlich für die andren.... . vielleicht wäre es eine gute methode, tatsächlich ein bestimmtes maß an konstant-leistung zu bringen, und jede "fleißaufgabe" zu kommentieren :)
     
  2. lolarennt

    lolarennt Active Member

    So nach dem Motto, tue Gutes und rede darüber :)

    Nein, es ist in der Firma im Grunde egal wer die Arbeiten macht und auch wie genau man die macht... viel mehr möchte ich dazu gar nicht sagen...
     
  3. lolarennt

    lolarennt Active Member

    Ich denke jeder Mensch braucht irgendwie Anerkennung. Also mir muss man jetzt nicht jeden Tag sagen Frau Lola sie sind die Beste, die Größte und überhaupt, aber das es einfach geschätzt wird, wenn man sich bemüht wenig Fehler, Flüchtigkeitsfehler macht, wenn man Arbeiten schnell erledigt usw... aber wie gesagt bleibt bei uns ohne Konsequenzen, wem dem nicht so ist und das Engagement wird auch nicht gewürdigt.

    Ich war ja schon in anderen Firmen, jetzt nicht viele, aber es geht auch anders...
     
  4. martinarose

    martinarose New Member

    Hallo Lola und die Anderen,
    das Thema hat mich sehr angesprochen und ich möchte mal meine Geschichte schreiben, weil ich mich sehr über eine Kollegin ärgere:

    Der Grund meines Ärgers: sie ist einfach extrem faul. Den Tag bringt sie rum mit Internet-Surfen, sozialen Netzwerken, telefonieren
    und wenn dann jemand mal was von ihr etwas möchte, blockt sie ihn ab nach dem Motto "Ich hab so viel zu tun und weiss gar nicht, wo mir der Kopf steht" und ist auch genervt, zumindest bei den "rangniedrigeren".

    Ich selbst bin gut beschäftigt, da ich einige Projekte habe.
    Im Prinzip haben die faule Kollegin und nicht viel miteinander zu tun, zum Glück, da sie ihre Aufgaben hat bzw. hätte und ich meine.
    Mein Problem ist aber: das Verhalten von ihr frustriert mich total und dann ärgere ich mich über mich selbst, weil ich denke, dass es mir ja eigentlich total egal sein könnte/müsste, ob sie was macht oder nicht. Aber mich regt das trotzdem total auf, dass sie so faul ist und dann trotzdem jedem am Telefon oder sonst erzählt, wie sehr sie im Stress ist und sehr wichtigtuerisch gegenüber anderen Kollegen ist. Manchmal würde ich da einfach gerne ein spitze Bemerkung fallen lassen.
    Meine Chefin kriegt das denke ich schon mit, aber sie halt voll der Harmonie-Mensch und meine faule Kollegin hat durch das Nichtstun bzw. Internet-Surfen ja noch nichts extremes falsch gemacht oder so....

    Hat jemand von Euch ähnliches erlebt? Wie kann ich gelassener werden bzw. wie würdet ihr euch verhalten oder nicht verhalten?

    Gruß
    Martina
     
  5. Spätzin

    Spätzin Well-Known Member

    Hallo Martina,

    Du gehst jeden Tag in Dein Büro. du gehst gerne hin weil Dir Deine Arbeit Freude macht und Du wirst für diese Arbeit bezahlt.

    Deine Kollegin kannst Du nicht ändern und Deine harmoniesüchtige Chefin auch nicht. Es kan naber sein, dass Deine Chefin garnicht mitbekommt, dass diese Kollegin faul ist. Vielleicht hat diese Kollegin einfach in ihrem Arbeitsgebiet zu wenig zu tun und muss die Arbeit aufbauschen, damit es nach außen besser aussieht?
    Ich hatte längere Zeit mit so einer Kollegin zu tun und hatte auch so einen harmoniesüchtigen Chef, allerdings habe ich mit ihm ein ernstes Wort darüber gesprochen, wir hatten aber zusammen ein Arbeitsgebiet. Und dann wurde aufgeteilt ... und dann war es mir egal. Ich wurde für meine gute Arbeit bezahlt und was ihre Termine machten war nicht mehr mein Problem.

    Ich wünsch Dir ein gutes Gespräch mit Deiner Chefin und das sich das Blatt wendet und Du wieder zufriedener arbeiten kannst!
     
    Clara Clayton und Reinfriede gefällt das.
  6. martinarose

    martinarose New Member

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    Hallo Spätzin!
    Danke, aber eine Aufteilung der Aufgaben gibt es eben nicht...

    An Alle!
    Kennt ihr das Buch "Das Frostjobkillerbuch" Es ist egal für wen sie arbeiten? Wenn ja, was haltet ihr davon?
    Ehrlich gesagt ich finde das nicht gut... klar, ist es nicht schlecht mal die eigene Sicht zu ändern und gewisse Probleme gibt es wahrscheinlich in vielen Firmen, aber ich denke, es gibt schon unterschiedliche Firmen, Chefs, Kollegen, etc.
    Was meint ihr?

    LG
    Martinarose
     
  7. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

    Hallo ihr Lieben,
    ja, das kenne ich auch. Ich hatte zwei in einer Firma davon. In einer kleinen Firma, wir waren nur drei Angestellte und der Chef :(. Hatten die anderen Urlaub habe ich deren Arbeit mit gemacht. Hatte ich Urlaub....konnte ich nach diesem Überstunden schieben um alles wieder aufzuarbeiten.
    Ich bin allen Ernstes mal im Urlaub angerufen worden, um den AB zu besprechen.
    Anfangs hatte ich noch Mitleid mit dem/der einen Kollegen/in, dann geholfen, damit wir alle pünktlich Feierabend machen konnten....bis ich merkte, die Zeit, die hinten fehlt, hatten sie morgens mit eben den oben beschriebenen Dingen vertrödelt. Surfen, Ebay-Geschäfte erledigen, den Einkaufszettel mit dem Partner telefonisch besprechen, oder was dem Kind gerade fehlt..... Er/sie war nicht faul, hatte nur zu viel am Kopf.
    Der/die andere Kollege/in war faul und hat zugesehen in möglichst viel Arbeitszeit ziemlich wenig zu schaffen. Und chaotisch dazu.
    Erst war ich mit den beiden in einem Büro, puh das ging mir schon irgendwann auf den Geist. Später hatte ich mein eigenes Büro und musste regelmäßig vor Arbeitsantritt erst mal den Müll der/des faulen Kollegen/ins entsorgen. Es gab eine Zeit, da habe ich mich extrem darüber aufregen können....und war kurz davor, ein Gespräch mit dem Chef zu machen.
    Leider bin ich nicht der Typ, der langsam macht (das ist vielleicht auch nicht immer gut), ich möchte die Dinge bei Feierabend so gut wie möglich erledigt haben. Jedenfalls hat mich das ordentlich gefuchst. Wir haben auch alle gut verdient, da habe ich mich schon ungerecht behandelt gefühlt. Ich habe zwar mehr verdient als die anderen, aber ich hatte auch mehr Verantwortung (und mehr Arbeit, die gar nicht meine war.) Jedenfalls, irgendwann habe ich alles daran gesetzt in eine Sch-Egal Haltung zu kommen. Ich habe darauf vertraut, dass sie irgendwann ohne mein Zutun auffliegen werden. Und das ist auch so passiert. Mittlerweile sind wir alle nicht mehr in der Firma. Der/die faule Kollege/in war die erste, das Multitalent der/die zweite und ich war die Letzte....ich war dem Chef einfach zu teuer geworden. Na ja, besser die Letzte, als das Letzte ;).
    Ich sage mir immer, wer weiß, was das Leben mir noch für tolle andere Stellen bietet....und tatsächlich kam es wieder einmal so....*durchdiegegendtanzsmiley* es taten sich neue Türen für mich auf.... So geht es im Leben immer weiter. Und das Schönste war, ich brauchte die beiden nicht anzuschwärzen, das hatten sie auf eine viel feinere Art selbst getan. :rolleyes:
    Also bloß nicht in diesen negativen Dingen an anderen orientieren oder darüber aufregen. Wenn es absolut nicht mehr zu ertragen ist, kündigen, habe ich auch schon zweimal gemacht, und hatte hinterher immer eine bessere Stelle als vorher, und das andere Mal konnte ich sogar unter zweien wählen. Es könnte aber auch sein, dass sich während des Gesprächs zur Kündigung eine Klärung der Verhältnisse gibt. Das hatte ich auch schon mal, trotz der Klärung und einer Gehaltserhöhung habe ich dann später aus privaten Gründen doch kündigen müssen :cool:....aber ich bin mit einem guten Gefühl weggegangen.
    Hortensie
     
  8. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

    ....aahhhh was ich eigentlich noch schreiben wollte....ich hatte mich ja immer über das Chaos geärgert und habe mich (ich glaube sogar auch hier) gefragt, warum ich mich so aufrege..... Ich glaube Reinfriede meinte damals, das es mich triggern würde, weil ich mich nicht so gehenlasse(n) kann.... so in der Art. Ich das gerne so machen würde, wie der/die Kollege(in)...eventuell. Ich habe leider keine Zeit um das rauszusuchen.
     

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