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.... das Leben an mir vorbei???

Dieses Thema im Forum "Lebenskrisen" wurde erstellt von abendsonne, 23 September 2007.

  1. abendsonne

    abendsonne Well-Known Member

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    Wie zu Lebzeiten von Magnet werde ich hinters Licht geführt. Werde hingestellt als wären alle Gründe in meiner Einbildung . Im Grunde ist es eine Stellvertreter Geschichte . Was ich mit Magnet nicht mehr ins reine brachte will ich hier schaffen . Es hat Millionen Sekunden schlaflose Nächte gebraucht und Recherchen .,alles neben allem anderen . Ev hilft es mir dass ich hier das manifestiert hab . Um abschließen zu können . Es wird vieles ein Rätsel bleiben ... ..

    Ich werde nicht weiter tun denke ich
     
    Zuletzt bearbeitet: 7 August 2018
  2. abendsonne

    abendsonne Well-Known Member

    Clara hat Recht . In die Zukunft schauen .,der Mangel ist vorbei ... es ging nur um den blöden Stolz.... dass ich kämpfe und Kämpfe um Gerechtigkeit und dass man so mit mir umgeht ... immer und immer wieder ...
    Beim wirt gab es vor ein paar Wochen ein Public Viewing . Das erste mal dass ich wieder mal mit jemand raus ging

    Da es ein Essen dazu gab , musste man reservieren . Es gab einen miserablen Tisch . Den hab genau ich bekommen . Hinter einem Baum wo man nichts sah. Warum macht man das immer mit MIR. Ich,hab mich einfach frech umgesetzt

    Danke und es hat mir geholfen !!!

    Abendsonne
     
    Zuletzt bearbeitet: 7 August 2018
    Clara Clayton gefällt das.
  3. Spätzin

    Spätzin Well-Known Member

    Wie schön von Dir zu lesen Abendsonne - auch wenn es alles andere als "gute" Nachrichten sind.
    Ich wünsche mir für Dich dass Du zur Ruhe kommst.

    Ich umarme Dich liebevoll!
     
  4. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Liebe Abendsonne,

    ja, da gibt es viel, dass dich derzeit nicht zur Ruhe kommen lässt und dich wahrscheinlich dein ganzes Leben lang begleiten wird. Das ist einfach so und du wirst damit leben lernen müssen. Aber das schaffst du, da bin ich ganz sicher. Du bist ja bereits dabei.

    Für die Kinder ist das natürlich ebenfalls schwer. Ich kann mich ein wenig in deine Tochter einfühlen, weil ich ja auch meinen Vater früh verloren habe. Sie wird es bestimmt nicht leicht haben in ihrem Leben. Dazu ist viel zu viel passiert bei euch. Und sie wird Zeit brauchen. Sie wird wahrscheinlich, wie ich auch, den komplizierten Lebensweg gehen. Einen Weg mit vielen Umwegen und Sackgassen. Sie wird öfters einmal die falsche Abbiegung nehmen. Aber letztendlich kann sie daraus gestärkt hervorgehen.

    Das, was du von deinem Sohn berichtest, erinnert mich ein wenig an meinem jüngeren Bruder. Als mein Vater starb, mochte er gar nicht mehr in unserem Haus leben. Er wäre am liebsten weit fortgezogen. Er war so ängstlich und musste erst wieder Vertrauen fassen. Leider war meine Mutter damals ein Totalausfall. Sie trauerte für sich alleine und kapselte sich total ab von uns Kindern. Sie ließ niemanden an sich heran und nahm uns gar nicht mehr wahr. Sieh zu, dass dir das, bei all dem Kummer den du hast z. Z., nicht auch so ergeht. Aber ehrlich gesagt, glaube ich das nicht. Sonst könntest du hier nicht so ausführlich und liebevoll von deinen Kindern berichten.

    Für alles, was da bei dir jetzt ansteht, wünsche ich dir viel Kraft. Bitte melde dich hin und wieder, damit wir wissen wie es dir geht, ja?

    Ich umarme dich und denke an dich.

    Clara
     
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  5. pisces

    pisces Well-Known Member

    Liebe Abendsonne,

    ich habe deine Postings verfolgt.

    Mir geht es im Moment ähnlich wie Dir - alle Aktivitäten und Freundschaften, um die ich mich bemühe, klappen einfach nicht.

    Da ist meine vormals sehr gute Freundin, welche in diesem Jahr 50 geworden ist, mit der ich sonst wöchentlich 6 Stunden am Stück telefoniert habe, die nun kaum noch Interesse an mir hat, weil eine Exkollegin Anfang 40 einfach fit, schlank und aktiv ist und wie sie gerne Tanzveranstaltungen und sonstige Gruppenveanstaltungen mit Publikum unter 30 besucht.

    Oder die Tagesklinik, deren Einladung zunächst so vielversprechend klang, deren Angestellte mich dann aber doch mit ziemlicher 'love it or leave it' Mentalität abgebügelt haben und nichts für mich tun wollen, bzw. können.

    Oder ein paar meiner Bandkollegen, die mir fast das Gefühl geben, Ihnen mit meinem einfachen Hilfsangebot zum Umzug zu nahe zu treten.

    Oder der Gesangsunterricht - früher ein Highlight meiner Woche - meine Lehrerin, welche jetzt Mama geworden ist, unterrichtet auf absehbare Zeit nur noch in einer anderen Stadt und hatte zuletzt wenig Mittel, mit mir aktiv an der Verbesserung meiner Schwächen zu arbeiten.

    Dann mein anderer Lehrer, der - zack die Bohne! - allen anderen einen Auftritt beim Schülerkonzert zugedacht hat, aber mich nicht mal im Ansatz berücksichtigt.

    Zudem die große Hitze, die mich in den vergangenen Wochen - wie viele andere auch - in allen Belangen arg zurückgeschraubt hat und die Frau aus meiner Gruppe, mit der ein Treffen einfach nicht klappen will.

    Selbst das Thema mit der verletzten Milz ist nicht unbekannt, hatten die Ärzte doch vor langer, langer Zeit bei einer OP meinem Vater die Milz perforiert, was er fast nicht überlebt hätte. Und mir bei einem Eingriff ein Hämatom an der Milz verpasst, was mich in 2014 letztendlich durch Vertuschung und Fehlmedikation in die schlimmstee gesundheitliche Krise meines Lebens mit körperlichem und seelischem Zusammenbruch geführt hat.

    Das alles kenne ich auch und obwohl das Thema mit den Freunden und der Klinik in mir riesiege Gefühle von Abgelehntwerden und verlassen sein ausgelöst hat, ist es auch ein Zeichen, dass ein tiefgreifender Wandel vorgeht, mit und in mir selbst.

    Dass es ein Zeichen ist, dass alles Alte nicht mehr zu mir passt, alle Strategien, Wege, meine Arbeit, Freundschaften, denn es ist etwas zu Ende gegangen, ein jahrzehntelanger Abschnitt meines Lebens. Und offenbar akzeptiere ich das nun endlich, nach 5 Jahren ernster Krankheit von Körper und Seele. Und bekomme Schritt für Schritt ganz langsam die Kraft, gründlich aufzuräumen.

    Das ist wie mit einem Mal eine Brille mit richtigen Stärken aufzusetzen - so sieht die Welt also aus! Neben meinem Schmerz und der Trauer, die noch nicht ausgestanden ist, befreit das komischerweise auch ungemein, Ich bin leergefegt und offen für neues.

    Glaube ganz fest daran dass 'if one door closes, another one opens' und ich glaube auch, das ist nicht mehr lang hin. Komisch, dass all diese negativen Erfahrungen Optimismus auslösen.

    Vielleicht befindest auch Du Dich in einem solchen Wandel? Deine Lebens-Veränderung ist ja von Außen angestossen worden, durch den Schicksalsschlag und die Lücke, welche der Magnet bei Dir und den Kindern hinterlassen hat. Das ist eine schlimme Zäsur für Euch, und da kommt die Trauer und lähmt für eine sehr, sehr lange Zeit, gerade, wenn die Bindung keine stringent erfüllende und schöne Beziehung gewesen ist.

    Will sagen - als Frau, die 23 Jahre ihres Lebens mit suchtkranken Partnern zusammengelebt hat, habe ich nun vor längerer Zeit durch meinen Heilungsprozess die Augen geöffnet und erkenne - auch durch eine Selbsthilfegruppe Angehöriger und ehemals Angehöriger von Suchtkranken - was das alles mit mir gemacht hat und warum ich nicht die Kraft hatte, früher zu gehen und mein Leben zu leben, auch ohne einen Partner. Dazu war ich aber nicht stark genug, aus verschiedenen Gründen nicht.

    Ich kann nur berichten, dass der Aufbau und das Stabilsieren meins persönliches Fundaments, welches ich auf dem dritten Bildungsweg mit Hilfe meiner Therapeutin und der Ereignisse um mich herum rekonstruiere, eine der besten und gesündesten Erfahrungen meines Lebens werden wird. Leider zu spät für verschiedene Themen wie die Gründung einer eigenen Familie.

    Ich kann Dich nur ermuntern, Dich Deinem inneren Kind zuzuwenden, dass alles, was war einen schönen Platz bekommt, fein säuberlich zusammengefaltet und ordentlich verstaut, so dass die Schranktüren zugeklappt werden und der Weg wieder frei ist und Du aus Deinem dunklen Raum in die Sonne hinaus kannst. Nichts anderes und nichts weniger haben wir verdient!

    Alles Liebe,
    P.



     
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