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Dieses Thema im Forum "Eltern und Kinder" wurde erstellt von Fafnir, 9 März 2018.

  1. Fafnir

    Fafnir Well-Known Member

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    Hallo Rudyline,

    ja, der Kopf boykottiert vieles... die Gefühle eher weniger... Die Angst, die ich so oft beschrieben habe, ist doch nur eine Suggestion... ?
    Nein, wirklich emotional ist da nichts zu tun... Meine Therapeutin sagte, dass sie mein Handeln mit den ganzen Klärungen gut findet. Wenn man aber einmal weiß, wo man ansetzen muss mit der Veränderung, dann ist eigentlich alles ganz logisch.
    Das fehlende richtige Verhalten lernen - ja, das muss ich noch. Aber dafür mache ich ja meine Verhaltenstherapie.
    Da ich nun weiß, wonach ich suchen muss, kann ich meiner Therapeutin die richtigen Verhaltens-Beispiele zur Bearbeitung/Korrektur geben.
     
  2. Fafnir

    Fafnir Well-Known Member

    Hallo zusammen,

    möchte hier meinerseits mal ein Update geben:

    In der Therapie geht es voran, der ganze alte Ballast ist jetzt raus, in der Internet-Kanalisation versickert.
    Gut so!

    Ich habe mich getraut, den entscheidenden Schritt zu gehen.
    Ich habe anzufangen, mir selbst Gutes zu tun. Kleinigkeiten...
    Zum Beispiel Mittagssonne auf der Terrasse... Urlaubsbräune verlängern.
    Bin jetzt bei Instagramm, genieße ungeniert die Anerkennung für meine schönen Fotos.
    Von Mal zu mal wird das leichter.

    Es haben sich bei mir schon einige kleinere Dinge zum Besseren verändert.
    Dass das so schnell geht, hätte ich nicht gedacht. Und vor allem wie von selbst.
    Diese Entspannung von meinem Urlaub bringt automatisch Dinge in meinem Kopf in Gang, was bisher blockiert war...
    Meine Gedankenkreisel lassen spürbar nach, meine Muskelverspannungen, mein Tinnitus... Alles bessert sich.
    Also der Anfang ist gemacht, ein Zurück gibt es für mich nun nicht mehr.
    Aber ich habe noch ein hartes Stück Arbeit vor mir. Immer wieder kommt eine Angst hoch, davor, dass mir dieses neu aufkeimende Glück wieder jäh zerstört wird.
    Aber das ist erst der überüberüberübernächste Schritt...

    Mein letzter Elternhausbesuch ist jetzt bald ein Jahr her.
    Im September war ich zwar im Heimatdorf zur Beerdigung meiner Tante, aber meine Mutter habe ich da nicht getroffen. Bin einfach wieder heim gefahren, ohne schlechtes Gewissen zu haben...
     
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  3. Fafnir

    Fafnir Well-Known Member

    Hallo zusammen,

    seit meinem letzten Update ist mehr als ein Vierteljahr vergangen und bei mir ist viel passiert.

    Kurz nach meinem letzten Post bekam ich einen Anruf des Nachbars meiner Mutter. Sie war ins Krankenhaus eingeliefert worden. Dort ist sie reichlich 3 Wochen später verstorben.

    Sie hat dem Klinikpersonal verweigert, mir Informationen zukommen zu lassen und kam so unter gesetzliche Betreuung. Die Betreuerin hat mich über ihren Tod informiert, da deren Zuständigkeit dadurch endete.

    Meine Therapie-Verlängerung ist jetzt beantragt und ich muss mich nun um den Nachlass kümmern.

    Inzwischen bin ich in Besitz der eher mal erwähnten alten Familienfotos, Unterlagen und Familienstammbaum und ich bin glücklich darum, wirklich glücklich.

    LG, Fafnir
     
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  4. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Liebe Fafnir,

    schön, dass du dich einmal wieder meldest.

    Oft kommt es in unserem Leben ganz anders als wir es planen- oder uns überhaupt vorstellen können. Ich habe das selber im Bezug auf meine Mutter erlebt. Und dir geht es da ja nun anscheinend ebenso.

    Ich freue mich, dass du nun nach vorne schauen kannst und hoffe, du bekommst die Therapieverlängerung.

    Ich schicke dir viele Grüße und wünsche dir alles Gute!

    Clara
     
  5. Fafnir

    Fafnir Well-Known Member

    Hallo Clara,

    lieben Dank für Deine Antwort und die Grüße.

    Naja, so wirklich überraschend war ihr Tod letztendlich für mich nicht. Sie hat sich quasi vor meinen Augen zugrunde gerichtet, ist nie zum Arzt gegangen, hat immer nur mir gegenüber gejammert, alles schlecht gemacht und einen auf hilfsbedürftig gemacht. Meine Angst vor unterlassener Hilfestellung kam nicht von ungefähr...
    Ich habe ihren Tod irgendwie geahnt, zwei Tage vorher hatte ihre Mutter Geburtstag, also meine Oma, der Drachen... Da hab ich noch so gedacht "Na, würde mich nicht wundern..." Auch die Krankenhaus-Einlieferung meiner Mutter war vom Datum sehr ähnlich, wie bei meiner Oma damals... Muss nichts unbedingt bedeuten, aber so Ähnlichkeiten/Parallelen mit Daten sind mir auch anderweitig schon häufiger aufgefallen, vermutlich hab ich darum drauf geachtet....
    Ich wusste ja grob um den Ernst ihrer Lage, dass sie im Koma lag, Wasser in der Lunge... Was ich aber nicht wusste war, dass sie Alkoholikerin war. Das hat sie gut zu verstecken gewusst.

    Nach dem Tod meiner Mutter bin ich erst mal in ein tiefes emotionales Loch gefallen, da kam einiges mit geballter Wucht in meinem Bewußtsein an. Immer wieder mal rutschen größere Brocken in den Bauch, ist noch immer ziemlich anstrengend, aber es wird besser.
    So langsam schwimme ich mich frei, werde wieder handlungsfähig und einige Dinge in meinem Leben haben sich bereits zum Besseren geändert, da ich mich schon teils anders - erwachsener - verhalte. Erstaunlich, wie schnell das geht...

    LG, Fafnir
     
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  6. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

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    Fühl dich mal gedrückt von mir liebe Fafnir
     
  7. Fafnir

    Fafnir Well-Known Member

    Dankeschön, Hortensie!

    Ich möchte mich nun auf meine Heilung konzentrieren und würde mich über Tipps Eurerseits sehr freuen, was ihr so gemacht habt.
     
  8. ChrisTina

    ChrisTina Well-Known Member

    Mit welcher Baustelle möchtest du beginnen?
     
  9. Fafnir

    Fafnir Well-Known Member

    Hallo Christina,

    ich denke, mein Hauptproblem ist meine Impulskontrolle. Ich gerate viel zu schnell in Wut, bin dann schnell außer mir und kann mich selbst nicht mehr kontrollieren, neige zu Affekthandlungen, die mir selbst wiederum schaden. Es geht mir oft so, wenn ich mich nicht respektiert fühle mit meinen Wünschen.
    Mir fällt auf, dass wenn ich Spaß hatte, irgendwas schönes erlebt habe, dann funktioniert das. Aber diesen Ausgleich habe ich ja nicht immer zur Verfügung...
     
  10. ChrisTina

    ChrisTina Well-Known Member

    Doch - bedarf aber vielleicht etwas Übung ;-)

    Es gibt eine Übung, die heißt - Anker - kommt aus dem NLP und ist an sich weder positiv noch negativ - sondern ist etwas, was sowieso täglich passiert und funktioniert - mit der Übung wird es nur bewusst gemacht.

    Kennst du "mein Lied" - also ein Lied, dass, sobald es erklingt, in dir bestimmte Emotionen wach ruft?
    Oder auch einen Geruch - oder einen Geschmack auf der Zunge?

    Bei mir wars früher so, dass, wenn ich frisch gemähtes Grad gerochen habe, ich sofort in Urlaubsstimmung verfallen bin - jetzt leb ich am Waldrand und kann mir diesen Geruch jederzeit selbst machen - und mich wie im Urlaub fühlen.

    Genauso kannst du das mit deinem Gefühl von Spaß und Freude machen. Wähle dir dazu irgend eine Aktion, mit der du die ReAktion "Spaß und Freude" verbinden kannst. Am Besten wäre etwas, was du tust, kurz bevor du ausrastest.

    Ich hatte mal ne Teilnehmerin bei einem Seminar, die sich immer die Haare hinters Ohr strich, wenn sie nervös war - bei der haben wir den Anker für Freude und Selbstbewusstsein mit genau dieser Handbewegung verbunden - weil die machte sie sowieso - wir haben nur die ReAktion umprogrammiert.

    Die Übung selbst ist ganz leicht - du nimmst dir etwas Zeit für dich - überlegst dir eine Situation, in der du irre viel Spaß und Freude hattest - und dann versetzt du dich ganz in diese Situation hinein - mit allen Sinnen
    ´
    du siehst irgend etwas, was "Spaß" in dir hervorruft
    du hörst z.B. Lachen oder einen sonstigen Ausdruck von "Spaß"
    du fühlst den "Spaß"
    ev. riechst oder schmeckst du auch irgendwas

    Und wenn du ganz in diesem tollen Zustand von "Spaß" bist, machst du deine Handbewegung - oder was auch immer - die du dir vorher gewählt hast.

    Du kannst einfach zwei Finger bewusst zusammen legen - oder dir aufs rechte Knie greifen - oder die Hände verschränken - ev. auch die Hände zu Fäusten ballen - am Besten wäre was, was du immer dann automatisch machst, wenn du beginnst, die Kontrolle zu verlieren.

    Wenns nicht gleich beim ersten Mal klappt, einfach ein paar Mal wiederholen.

    Mit externen Anleitung gehts leichter - aber es haben schon oft Menschen auch ganz allein geschafft - manchmal eben nur nicht gleich beim ersten Mal.
     
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  11. ChrisTina

    ChrisTina Well-Known Member

    Noch etwas zum Punkt - nicht repsektiert fühlen - überleg mal in eine ganz andere Richtung - du hast ja schon richtig geschrieben - fühle - du fühlst dich nicht respektiert - heißt nicht zwangsläufig, dass du es auch nicht wirst.

    Was, wenn du zwar respektiert würdest mit deinen Wünschen - dein Gegenüber aber leider nicht die ReAktion zeigt, die du dir wünschen würdest?

    Du kannst dein Gegenüber nicht ändern - aber deine Einstellung zur Situation - überleg mal, was du brauchst, um dich respektiert zu fühlen - und dann überleg weiter - ob es ev. möglich ist, dass dich in bestimmten Situation bestimmte Menschen zwar respektieren - es aber eben nicht so zeigen können, wie du es gerne hättest.

    Wenn dem nämlich so wäre, müsstest du nicht mehr "ausrasten" - sondern könntest in Zukunft auch in solchen Situation - mit oder ohne Anker - deine Impulse unter Kontrolle halten - weils auch gar keinen Anlass mehr gäbe, es nicht zu tun.

    Ich habe in langen Jahren gelernt, dass ich eben niemand anderen ändern kann - und wenn mich jemand nicht respektiert, ist das eigentlich sein/ihr Problem - nicht meins. Ich weiß, dass ich gut in dem bin, was ich tue - und wenn das wer anders sieht, was solls - was juckt es die Eibe, wenn sich der Eber daran reibt?

    Noch eine andere Sichtweise:

    Warum respektiert jemand dich und deine Wünsche nicht? Respektierst du dich und deine Wünsche selbst? Immer? Falls nicht, wär auch da eine Möglichkeit, anzusetzen.

    Zumindest war es das bei mir öfter - ich habe mich immer zurück genommen - und das Wohl meiner KollegInnen und FreundInnen in den Mittelpunkt gestellt - hatte mir lieber selbst weh getan - emotional - als dass ichs anderen angetan habe - und daher wurde ich genauso behandelt, wie ich mich selbst behandelt hatte.

    War zwar ein teilweise steiniger Weg - aber letztendlich hab ichs geändert - indem ich mir selbst immer mehr wert und wichtig wurde - und in der Zwischenzeit habe ich nur mehr Menschen in meinem Alltag, die mir genau das geben, was ich brauche.

    Wie auch immer - hab einfach Spaß mit dir und deinem Leben ;-)
     
  12. Fafnir

    Fafnir Well-Known Member

    Hallo ChrisTina,

    wow - danke. Das sind wirklich sehr nützliche Denkanstöße... (y) Hab mal paar Tage drüber "gehirnt"... :)

    Interessant finde ich das mit dem Anker und dem Umprogrammieren.

    NLP finde ich grundsätzlich sehr interessant, nur es hat für mich selbst einen kleinen Beigeschmack von verarschen/Manipulation. Manipuliert/Verarscht werden möchte ich schon von niemandem anderes darum hab ich da auch Schwierigkeiten, das für mich selbst zu tun. Ergibt für mich iwie keinen Sinn. Naja, ist ja jeder anders. und ja auch eine Frage der Blick-Perspektive und vielleicht sehe ich das ja auch völlig falsch bisher. Habe so viele Würmer in meinem Kopf schon gefunden und entfernt, echt unglaublich...
    Jeder hat ja so seine unwillkürlichen Bewegungen in Stresssituation, das hab ich schon mal in einer TV-Doku gesehen. Was das bei mir ist, ist mir noch gar nicht aufgefallen, hab auch noch nicht wirklich drauf geachtet bzw. achten können.

    Aber die Umprogrammierung hab ich auch schon als grundsätzliche Idee gehabt, als eine Art Ausgleich. Nur in anderem Zusammenhang. Beispiel Neid als Gefühl. Hab ich in der Vergangenheit ja immer vermieden und in mir vergraben, weil meine Mutter halt so neidisch auf alles von mir war. Im Grunde hab ich mich ja damit selbst vergiftet, nur weil ich nicht wie sie sein wollte, auf gar keinen Fall. Aber ich trage nun mal 50% von ihr in mir, geht halt nicht anders. Wenn man das akzeptiert, wird einiges anders.
    Ich übe mehr und mehr, aus mir rauszugehen, und eben auch Neid mal auszudrücken, wenn es dazu kommt. Eigentlich übe ich generell, mehr Gefühle auszudrücken, was meine Mutter mir ja total verleidet hat, so dass ich zuletzt gar nicht mehr was überhaupt ihr gegenüber sagen mochte, nur um ihr kein Futter zu bieten. Ich sehe positive Reaktion für mich selbst. So kommt gar nicht erst so viel Druck in mir zustande, dass ich explodieren muss. Es ist halt immer nur die Frage, wie ich den Neid ausdrücke.
    Ich lobe ja auch meine Kollegen in der Arbeit, wenn etwas gut gelaufen ist.

    Interessant fand ich auch die Sichtweise am Schluss Deiner zweiten Nachricht. Genau das trifft auf mich zu. Ich bin dabei das zu ändern und auch da merkte ich schon nach kurzer Zeit positive Veränderungen von meinem Umfeld auf mich. Ja, ich beginne mehr und mehr Spaß zu haben in und an meinem Leben.

    Aber es ist unglaublich anstrengend... Diese Konzentration zur Selbstbeobachtung...
     
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  13. ChrisTina

    ChrisTina Well-Known Member

    Was tust du, wenn du einen Menschen kennen lernst, der dich irgendwie faszineirt?

    Du beobachtest ihn - du lernst ihn kennen - und und und

    Sieh es bei dir genauso - du lernst dich grad kennen - dann ist die Selbstbeobachtung nicht mühsam, sondern faszinierend - spannend - interessant - lerne dich noch besser kennen - beginne, dich in dich selbst zu verlieben - mit allen Stärken - und auch mit allen Schwächen.
     
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  14. ChrisTina

    ChrisTina Well-Known Member

    Manipulation ja - gebe ich unumwunden zu.
    Aber - was ist keine Manipulation?

    Was machen Therapeuten und Choaches?
    Was machen ErnährungsberaterInnen?
    Was macht die Werbung?

    Wie nennst du es, wenn du dich schminkst, weil du ein Date hast und gut ausschauen möchtest?
    Wie nennst du es, wenn du dir ein gutes Essen kochst, damit es dir danach besser geht?
    Wie nennst du es, wenn du dich in duftendes Schaumbad legst, um dich zu erholen?
    und und und

    du weißt, worauf ich hinaus will?
    Im Prinzip gibt es so viele Arten von Manipulation, die nicht unbedingt so benannt werden ;-)

    Für mich hat der Begriff keinen Beigeschmack - weder positiv, noch negativ - er ist, was er ist :)

    Ich persönlich unterscheide in
    • Manipulation, um Anderen zu schaden und sich selbst zu bereichern
    • Manipulation, um bewusst etwas zu ver.ändern, was man selbst ver.ändern möchte
    Mit ersterem Fall hab ich auch Probleme - das ist auch das, was du unter verarschen meinst. Im zweiteren Fall ist das für mich mein tägliches Brot im Coachingbereich.
     
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  15. Fafnir

    Fafnir Well-Known Member

    Hallo ChrisTina,

    danke für Deine Antworten - sie sind super!

    Ja, ich verstehe, worauf Du mit dem Beitrag über Manipulation raus willst.
    Jede Form von Kommunikation ist im Prinzip Manipulation, wo Überzeugungsarbeit gemacht wird. Das war auch ein sehr intensiver Gedankenkreisel, in dem ich gesteckt habe. Ist ja mein eigenes täglich Brot als Kundenbetreuerin im Handel...

    Tarnung zum Überleben - die Natur macht es ja vor. Warum haben Fische schwarze Rücken und weiße Bauchseiten? Warum können Chamäleons ihre Farbe ändern? ... mit freundlichen Empfehlungen von Hr. Darwin.

    Niemand verliert gern, ist nur natürlich. Auf die Absichten kommt es an - warum tarnt sich jemand oder warum tarnt jemand eine Tatsache.

    Zu Deinem anderen Kommentar - ich solle mich in mich verlieben mit allen Stärken und Schwächen.
    Es gibt eine Schwäche die kann ich nicht ausgleichen, meine Kinderlosigkeit. Inzwischen verdichten sich die Hinweise, dass ich diesen Fakt meiner Mutter verdanke. Auch mein Selbstmordversuch basiert auf Kommentaren meiner eigenen Familie diesbezüglich.

    Es ist nicht so, dass ich mir über meine Fähigkeiten nicht grundsätzlich bewußt wäre. Ich weiß ja, was ich schon erreicht habe, in Anbetracht meiner persönlichen Geschichte und bin mir über meine persönlichen Erfolge in dem Zusammenhang durchaus bewußt. Habe für fast alle mir gestellten Schwierigkeiten Lösungen gefunden. Aber gerade das scheint das Problem zu sein. Damit provoziere ich eine gewisse Personengruppe. Ich habe aber herzlich wenig Lust, mich dafür zu verstellen oder zu verstecken, denn das hält mich ja davon ab, ich selbst sein zu können. Ich sehe da einen Zusammenhang zu meiner Kinderlosigkeit.
     

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