1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im Forum für alle grossen Lebensfragen!
    Registriere Dich kostenlos und diskutiere über die Liebe, das Leben und auch die grossen, schweren Fragen....
    Information ausblenden

Ein Leben ohne Brille unmöglich

Dieses Thema im Forum "Alt werden, alt sein" wurde erstellt von Bright, 24 September 2011.

  1. Reinfriede

    Reinfriede Well-Known Member

    Werbung:
    Liebe Bright!

    Ich kann mich dunkel an die Empfehlung erinnern, keine Wimperntusche zu verwenden, die kleine Härchen drin hat zur optischen Verlängerung der Wimpern, weil diese, soferne sie ins Auge gelangen, bei Kontaktlinsenträgern Probleme verursachen können.

    Sonst denke ich wie Lucille, es wird egal sein, welche Schminke man verwendet.

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
    Lucille gefällt das.
  2. Bright

    Bright Well-Known Member

    So, 12 Stunden Kontaktlinsen drin und Schulung.

    ICH HASSE ALTERSWEITSICHTIGKEIT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Kann man nicht irgendwo neue Augen kaufen?

    Mit der Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung kam ich ja klar. Auch mit bis zu 10 Dioptrin, 24 - 28 g schwere Brillen.

    ABER, nicht mehr auf kurze Distanz lesen zu können?

    Und ich stelle fest, mit Linsen kann ich nicht mal mehr ohne Brille am Laptop schreiben, etwas auf 60 cm Entfernung lesen.

    Ich bin frustriert!

    Alt werden ist sch.....................

    Und mit einer Linse klappt es auch nicht so richtig.

    Wo ist die nächste Tafel Schokolade?
     
  3. Reinfriede

    Reinfriede Well-Known Member

    Liebe Bright!

    Das wird schon...lass Dir Zeit, Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.

    Gib den Linsen eine Chance, das geht alles nicht von heute auf morgen.

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
  4. Bright

    Bright Well-Known Member

    Mein Frust hat nichts mit den Linsen zu tun - bzw. eher weniger.

    Bisher ist es so, dass ich mich bei der Brille durch die Altersweitsichtigkeit nicht gestört fühle. Ich sitze nun mit Brille am Laptop UND SEHE KLAR, ich las heute morgen beim Kaffee und hielt das Buch 20 cm entfernt. Ich hebe den Kopf und sehe fern. Ich kann mein Gegenüber sehen, klar und deutlich.

    Mit den Linsen? Fernsehen ist def. besser - WENN DENN nicht - die geringen Tränenflüssigkeit im Auge die Sicht gerade auf dem rechten Auge vernebelt. Gestern Abend sah ich selbst mit den Linsen schlecht. Gut, da waren sie dann ca. 12 Std. drin (10 - 12 Std.).

    Ich saß bei der Schulung und konnte nicht mal auf 70 cm im Buch lesen. Das Gesicht meiner Nachbarin? UNSCHARF! DAS KENNE ICH NICHT - und ich will das auch nicht.

    Diese Lesebrillen helfen beim Lesen, machen aber nicht das Gesicht der Nachbarin scharf, ich sehe im Nahbereich immer noch sch.......

    Ich denke, diese Probleme dürften viele Kurzsichtige mit Altersweitsichtigkeit haben. Es kommt wohl darauf an, wie der- oder diejenige persönlich damit klar kommt. Ich für meine Person hasse es.

    Warum trage ich Linsen, wenn ich an einer Kaffeetafel, oder bei einer Schulung, beim Lesen, beim Einkaufen - ständig eine Brille tragen muss, die mir zwar beim Lesen hilft, aber mich im Nahbereich nicht wirklich klar sehen lässt? Das macht bei mir als Leseratte fast 50 % der Zeit aus. Beim Lesen ginge das ja gerade noch, aber das generelle nicht scharf sehen können im Nahbereich - DAS NERVT!

    Ginge ich noch arbeiten - und ich arbeite 100 % am Computer - müsste ich den ganzen Tag trotz Linsen eine Brille tragen. Wo liegt da der Gewinn?

    Gleitsichtgläser bei der Brille: Laut Internet gibt es eine Zone für das Fernsehen (wohl oben), eine Zone des Gleitens und dann unten für das Nahsehen. Hört sich eigentlich gut an, nur habe ich sehr kleine Brillengläser, da meine Rohgläser am Außenbereich an die 10 cm dick sein können, nach innen dünner werdend. Also je kleiner das Gestell desto kleiner und leichter das Glas. Ich muss heute schon den Kopf ständig bewegen, damit ich alles sehen kann. Das soll mit Gleitsichtgläsern noch mehr so sein.

    Brillen mit Nachsichtanteil: Da scheint es ja nur so zu sein, dass in die Brille ein kleiner Teil für die Nahsicht ist. Die Zwischenzonen bleiben - wie bei der Lesebrille außen vor.

    Meine Lösung Kontaktlinsen und Lesebrille: Fernsicht super, Nahsicht na ja, ABER dieses ganze zwischen Fern- und Nahsicht ist nicht vorhanden. Entweder kann ich lesen, aber eh im nahen nichts klar erkennen, oder ich sehe in die Ferne und im Nahen ist alles unklar. Das ginge wohl, wenn es nur eine kurze Distanz wäre, ABER 70 cm ist schon viel. Mit Linsen sehe ich hinter dieser 70 cm Grenze super, darunter alles unscharf. Mit Lesebrille kann ich auf dieser Distanz nur lesen, die allgemeine Sicht ist aber sch......... Also sehe ich hier wirklich bisher keine Verbesserung.

    Gleitsichtkontaktlinsen: gibt es, sie müssen aber anscheinend super angepasst werden. Und das scheinen viele Optiker nicht zu schaffen. Dann muss das Gehirn noch in der Lage sein, die Bilder zu verarbeiten, damit man wie bei der Gleitsichtbrille in allen Bereichen sehen kann. Ich werde den Optiker mal nach diesen Linsen fragen, auch beim Augenarzt.

    Lasern der Augen: Altersweitsichtigkeit geht zwar auch, aber da muss man wohl eine künstliche Linse einsetzen. Meine Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung sind operabel, es bleibt aber 2 Dioptrin auf dem linken Auge zurück. Ich sollte aber vielleicht doch überlegen, ob das machbar wäre, da Kurzsichtige später bei der Altersweitsichtigkeit wieder im Nahbereich sehen können. Hier sollte ich dann mal den Augenarzt fragen, was machbar ist.

    Ich mag meine Brille, und ich mag auch die Linsen.

    ABER, ich hasse es, einfach trotz Linsen auf eine Brille angewiesen zu sein, die es mir aber nicht ermöglicht, vernünftig im Nahbereich bis zu 70 cm zu sehen. Und mit der Brille, die um 0,5 Dioptrin unter meiner richtigen Sehschärfe liegt, schaffe ich den Nahbereich bis zu 20 - 30 cm, was einfach noch geht. ABER 70 cm gehen einfach nicht.

    Und ich muss etwas tun gegen meine zu trockenen Augen, damit dieser Nebel auf den Linsen nicht auftritt oder mit Zufuhr von Flüssigkeit wieder verschwindet.

    Immerhin die weichen Linsen bewegen sich auf dem Auge nicht so wie damals die harten. Bei Nachtfahrten damals sah ich, wie die Linsen sich bei jedem Lidschlag von oben nach unten bewegten. Grauslich.

    Und mit der Brille muss ich mir etwas überlegen. Jetzt wird mir schlecht und schwindelig inkl. rasender Kopfschmerzen, wenn ich von der Brille auf die Linsen und von den Linsen auf die Brille umsteige.

    Ich denke, diese Probleme haben nichts mit einer Gewöhnung zu tun. Mein Problem ist aber auch, dass ich Probleme habe, wenn ich von einem Gestell mit entsprechender Sehkorrektur auf ein anderes Gestell mit gleicher Sehkorrektur umsteige. Es braucht sich nur etwas an der Achse zu verschieben und ich bin sehtechnisch aus der Bahn geworfen. Selbst bei meinen 2 identischen Brillen (Brille + Sonnenbrille - gleiches Gestell, gleiche Stärken, nur 1 getönt), bekomme ich Probleme, wenn eine etwas verbogen ist.

    Ich will trotzdem neue Augen (WEIN!)
     
  5. Bright

    Bright Well-Known Member

    1 Korrekturmöglichkeit gibt es noch - Linsen einsetzen lassen. Das ist eine kleinere OP als das Lasern und die Linsen können später entfernt werden, wenn Probleme auftreten. Eingesetzt werden wohl Multifokallinsen (Gleitsichtlinsen).

    Werde wohl mit dem Augenarzt darüber sprechen.

    Nun ein paar Stunden später ist der Schwindel weg, ich kann wieder "normal" mit der Brille sehen.

    Hoffentlich klappt es mit den reduzierten 0,5 Dioptrin besser, was die Nahsicht wie auch den Wechsel zwischen Linsen und Brille anbetrifft. Leider erinnere ich mich nicht mehr daran, wie es früher war, wenn ich von den Hartlinsen auf die Brille wechselte.

    Ach ja, gem. Internet könnte man ja auch die Augenmuskulatur stärken und somit ganz ohne Brille Fehlsichtigkeiten aus der Welt schaffen. Ob ich daran glauben kann? Ich bezweifle das dann doch etwas.

    Danke für die Geduld, dass ich hier meinen Frust niederschreiben konnte und evtl. noch kann.
     
  6. Reinfriede

    Reinfriede Well-Known Member

    Werbung:
    Liebe Bright!

    Ich könnte mir vorstellen, dass 0,5 Dioptrien weniger schon einiges ausmachen können. Meine linke Linse wurde auch nachkorrigiert, weil ich das Gefühl hatte, dass sie zu stark ist, obwohl die Geräte anzeigten, es wäre die passende Stärke. Und es war tatsächlich ein Unterschied im Sehen spürbar, auch wenns nur ein Auge betraf.

    Ist voll ok, wenn Du Deinen Frust niederschreibst. Erstens ist es erleichternd, zweitens gibt es vielleicht mal jemanden, der auch dieselben Probleme hat und Deinen Thread findet. Wäre schön, wenn sie/er dann nachverfolgen könnte, wie sich der Frust in Begeisterung und Zufriedenheit wandelt - und daraus dann auch Hoffnung für sich selbst schöpfen kann.

    Oder dadurch auch auf andere, für ihn/sie passende Lösungen stößt (Beispiel OP).

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
  7. Bright

    Bright Well-Known Member

    Wenn mir ein Arzt etwas sagt, z. B. bei der Beratung zur Laser OP zur Korrektur, schaue ich später noch ins Internet, suche dann Erfahrungsberichte.

    Leider können Ärzte und sonstige Menschen viel reden, wenn sie etwas verkaufen wollen. Der Härtefall war vor 2 Wochen ein Hautarzt, der mir eine Hormontheraphie zum Abnehmen für 700,00 EUR / Monat verkaufen wollte. Da ich ja übergewichtig sei, müssten automatisch meine Blutwerte anzeigen, dass ich Diabetis Typ II hätte.

    So hoffe ich, wenn jemand über diesen Thread stolpert, wenn er/sie die gleichen/ähnliche Probleme hat, dass er/sie weiß, mit diesem Problem sind er/sie nicht allein. :)
     

Diese Seite empfehlen