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Meine unendliche Geschichte...

Dieses Thema im Forum "Lebenskrisen" wurde erstellt von Clara Clayton, 8 April 2013.

  1. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

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    Hallo lieber Ritter,

    Schön einmal wieder von dir zu lesen.

    Mir geht es bestens. Mein Mann und ich verbringen gerade ein paar Tage Urlaub an der Nordsee. Heute ist es so richtig kalt und stürmisch. Einfach herrlich sich mal den Wind um die Nase wehen zu lassen.

    Wie geht es dir? Alles o. k.?
     
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  2. vinzenz

    vinzenz Well-Known Member

    Hallo Clara wollte mich auch mal wieder melden, es freut mich sehr das es dir gut bei mir ist auch alles in Ordnung bis auf ein paar kleinere Rückschläge gesundheitlich, hatte eine Nieren Colic aber bin wieder ok, wünsche dir noch ein schönes 2016.:)

    L.G. vinzent
     
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  3. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Hallo lieber Vinzenz,

    schön von dir zu lesen!

    Ich freue mich,dass es dir(wieder) gut geht.

    Ich hoffe du meldest dich hin und wieder!
     
  4. Ritter Omlett

    Ritter Omlett Well-Known Member

    Hallo
    @Clara Clayton
    Ich hoffe dein/eurer Urlaub war erholsamen trotz der Kälte
    Bei mir ist den Ereignissen der letzten Jahren her gemessen, soweit alles OK, ueberraschend gut in Ordnung.
    Dieses Jahr verstarb ein Geschwisternteil, voran ging Sterbebegleitung und soweit als möglich in den letzten Jahren das Beistehen mit der Krebserkrankung.

    Wir waren auch gut vorbereitet, aber dies ist eine sehr sehr lange Erzählung im Konkretem. Weihnachten waren auch seltsam. Eltern, Geschwister, Freunde am Friedhof zu besuchen, viele nicht leichter Geschichten der letzten Jahre.
    Meine Philosophie ist derzeit stark genug, um einfach zu erkennen und damit zu leben, manchmal gut, manchmal weniger gut, dass Leben hat Beginn und Ende, wobei ich als Hobbyphilosoph damit ausdrücken möchte, dass Leben wo in einer bestimmten Form die Begegnung stattfindet.
    Derzeit bin ich am Krafttanken. Ich nehme immer wieder kleine Urlaube, sehr viel Zeit für mich, betreibe Sport,Hobbys,lese sehr viel und in vielen kleinen Schritten verspüren ich wichtige innere Stabilitaet, die mir sagt, auch dass schaffte du noch.



    LG
    Ritter Omlett
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 Januar 2016
  5. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Lieber Ritter,

    das, was du schreibst, klingt sehr traurig. Aber ich kann auch die grundsätzliche Stabilität in deinen Worten erkennen, die brauchst, um solche schweren Erlebnisse zu überstehen.

    Es ist schwer einen geliebten Menschen sterben sehen zu müssen. Genau wie dir, ist mir das ja in den letzten Jahren öfters so ergangen. Irgendwie stirbt immer ein Stück von einem selber mit. Ein Stück der Zeit, die wir mit diesem Menschen verbracht haben. So empfinde ich es.

    Mir gelingt es allerdings nicht so gut wie dir, dies als Lauf der Dinge zu begreifen und damit umzugehen. Besonders im Winter bin ich doch immer sehr am grübeln.

    Weihnachten war in diesem Jahr sehr ruhig bei uns. Unsere Tochter ist zu Besuch da gewesen. Sie hatte sich kurz vor Weihnachten von ihrem Verlobten getrennt. Du kannst dir vorstellen, dass es da nicht so fröhlich war wie in anderen Jahren.

    Ja, der Urlaub an der Nordsee war schon etwas Besonderes. Zunächst war es direkt frühlingshaft auf der Insel. Nach Neujahr wurde es dann sehr kalt. Aber da ich ja ein Nordlicht bin, fand ich es richtig schön. Uns haben die paar Tage sehr gut getan.

    Ich finde es schön und wichtig, dass du dir die Zeit für kleine Urlaube zum Kraftanken nimmst. Verliere nie deinen Mut! Das wünsche ich dir von Herzen!
     
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  6. Ritter Omlett

    Ritter Omlett Well-Known Member

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    Liebe Clara

    Ja diese Empfindung es stirbt etwas mit, kann ich vom Empfinden her genauso bestätigen und auch deine schwierigen Zeiten, so glaube ich es zumindest, nachempfinden.

    Auch im Winter bin ich am grübeln. Man sagte mir fruehr nach, ich denke einfach zu viel. Genau dieses Grübeln bereitet mir enorme Lebensfreude und ich entdecke mich, dass ich unter anderem einfach sehr gerne philosophieren und das eigentlich mein Leben gerne machte, nur dachte ich frueher, dass sei Negatives, im Sinne einfach zu viel zu denken.

    Ob ich tatsächlich besser zurecht komme als du oder andere Menschen in vergleichbarer Situation, wäre wieder philosophischer Natur. Was ist schon besser, wie ist es messbar?

    Vielleicht ist das wichtig, man wacht auf und man lebt und das ist etwas Besondere und dieses nehme ich ohne Wenn und Aber an. Später wenn alles gut verarbeitet ist habe ich noch eine besonderes Ziel, ehrenamtlich mitarzubeiten zB. Sterbebegleitung oder in anderen aehnlichen Richtung.

    Vielleicht ist es das, aus dem Schmerz nicht zu vergessen, einfach Wertvolles mitzunehmen. Die Aufarbeitung und die Wege jedes Menschens sind sehr individuell.
    Auch dir wünsche ich, verliere nie den Mut.



    Liebe Gruesse :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 Januar 2016
  7. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Lieber Ritter,

    ja, ich kann mir gut vorstellen, dass du als ehrenamtlicher Sterbebegleiter einen wertvollen Dienst leisten könntest. Aber unterschätze das nicht und überlege dir ganz genau, ob du das möchtest. Aber das hat ja noch Zeit. Wie du selber schreibst, solltest du erst einmal den neuerlichen Verlust in deinem Leben verarbeiten.

    Hier, bei uns, ist z. Z. das Wetter schlecht (Eis- und schneeglatte Straßen), daher kann ich nicht mit unseren Hund in den Wald zum Joggen oder Walken. Die Gefahr, dass ich stürze und mein neues Kniegelenk ruiniere, wäre zu groß. Das sorgt bei mir, wie in jedem Winter, für ziemlich depressive Stimmungsschwankungen. Daher das 'Grübeln'.

    Aber ich pack´ das schon. Da bin ich sicher.

    Ich schicke dir viele Grüße nach Wien aus dem Norden!:)
     
  8. Spätzin

    Spätzin Well-Known Member

    Ihr Lieben,
    ja, das Leben ist eines der Schwersten.
    Nun ist es bald 7 Jahre her dass GöGa verstarb ... und mein Herzschlag-Beschleuniger mit Prostata-Krebs und den Auswirkungen des Schlaganfalls machen mir schon Sorgen. Aber wie das so geht ... Hilfe wird nicht immer angenommen und so halte ich mich zurück.
    Mir geht es soweit gut. aber ich bin hier bei Schnee und Glatteis genauso vorsichtig wie Du liebe Clara. Mein komplizierter Beinbruch liegt schon fast 10 Jahre zurück. Aber ich will nicht jammern, soalnge es ohne Stock geht ist s ok, denn es geht mir sonst gesundheitlich sehr gut und ich bin zufrieden.
    Zur Zeit lese ich viel und stricke nebenher Socken.

    Ich lass für Alle ein Grüßle hier
     
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  9. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Liebe Spätzin,

    schön, dass du dich meldest. Ich freue mich.

    Es tut mir leid, dass es bei euch gerade nicht so einfach ist. Ich kann gut verstehen, wie groß deine Sorgen z. Z. sind, auch wenn du das nie zugeben würdest. Immerhin kenne ich dich ein wenig...

    Ich schicke dir eine Umarmung und denke an dich. Viele Grüße und Besserungswünsche an deinen LG.!
     
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  10. pisces

    pisces Well-Known Member

    Liebe Clara und liebe Alle,

    lange Zeit habe ich nicht ins Forum und in diesen Strang hineingeschaut, wie schön, dass Ihr noch immer da seid und hier schreibt und dass Du, Clara, Dich gut von Deiner OP erholt hast.! Das vergangene Jahr hatte es ganz schön in sich und ich freue mich, wenn Du bzw. dass Ihr es mehr oder weniger gut überstanden habt, trotz all der massiven Einschnitte und gesundheitlicher Probleme. Auch an mir ist 2015 nicht spurlos vorüber gegangen.

    Im Moment herrscht zwar noch eine Eiseskälte draußen aber in acht Wochen beginnt schon wieder eine andere Jahreszeit und heller wird es jetzt schon jeden Tag ein bisschen. After winter must come spring, ich hoffe, dass dieses Jahr durchweg positiv und schön für Euch alle sein wird.

    Liebe Grüße,
    P. :)
     
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  11. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Hallo liebe pisces,

    es ist so schön, dass du mal wieder rein schaust. Ich freu mich!

    Ja, du hast recht. Der nächste Frühling kommt bestimmt. Aber momentan ist es bei uns auch noch so richtig kalt. Das würde mir auch normalerweise nichts ausmachen - wenn kein Schnee liegen würde...

    Ich würde mich freuen ab und an von dir zu lesen. Ich habe dich vermisst. Ich habe euch alle vermisst!

    Habt einen schönen Tag!:)
     
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  12. cloudlight

    cloudlight Well-Known Member

    2015 hatte es auch ganz schoen in sich fuer mich... Hoehen und Tiefen, ein elementarer Bestandteil des Lebens. Nach Jahren der Trauer und des Verlustes habe ich das Gefuehl, dass ich langsam den Teil, der in mir mit meinen zwei liebsten Freundinnen gestorben ist einigermassen geheilt und teilweise zurueckerobert habe. Jedes Jahr finde ich ein wenig mehr zu mir zu meiner Mitte, auch wenn die trueber und duesterer aussieht als bei vielen. Ich kaempfe aber weiter und komme im mehr und laenger in die Sonne, bin zufrieden.

    Letztes Jahr habe ich gelernt meinen Papa zu lieben, ich habe das Gefuehl langsam doch erwachsen zu werden und nicht mehr von den Verletzungen der Kindheit so gepraegt zu sein, auch wenn mein Gedankengut und meine Vorstellung davon, wer ich sein soll, wie ich sein soll daraus gepraegt ist und ich es nicht loslassen kann, so haben diese Gedanken doch nicht mehr so viel Macht und Kraft mit den Tag zu verderben und kann jeden Tag trotzdem auch gut zu mir sein.

    Liebe Clara, es tut mir leid, dass Du nicht raus kannst. Ich schicke Dir warme Gedanken und Sonnenstrahlenund hoffe dass es bald wieder begehbare Wege fuer Dich gibt.

    Ich wuensche Euch allen alles Liebe!
    cloudlight
     
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  13. pisces

    pisces Well-Known Member

    Liebe Clara, das nicht rauskönnen kenne ich auch nur zu gut, denn ich habe mir im vergangenen September letzten Jahres mein Sprunggelenk gebrochen :eek:. Da auch ich im 2. OG ohne Fahrstuhl lebe, konnte ich bis auf ein paar Ausnahmen bis Anfang Dezember die Wohnung nicht verlassen, das Laufen an Krücken war mühselig. Jetzt ist die OP 4 Monate her und langsam wird es glücklicherweise besser, obwohl ich immer noch trittunsicher bin, Wanderstiefel trage und möglichst Schnee und Eis meide. Ich bin zwar nicht so dauerhaft beeinträchtigt, aber ich kann vielleicht ansatzweise nachvollziehen, wie es Dir dabei ergeht :(.
    Schön, dass Du soviel Unterstützung von Deinem Mann bekommst und einen schönen Urlaub verleben konntest

    Abgesehen von meinem Unfall ist meine Mama fast zeitgleich schwer erkrankt, was schon ziemlich kritisch war, sich aber aktuell glücklicherweise aufgrund von Medikamentengabe stabil hält. Zudem hat sich meine Schwester einer großen OP unterziehen müssen und wurde bei einer weiteren Verwandten ein onkologischer Befund gestellt.

    Last but not least hat mein Arbeitgeber den hiesigen Standort liquidiert und mich aufgrund dessen zum Jahresende entlassen. Dass das dort nicht mehr ging und ich mich im nach hinein hätte viel früher herausziehen und auf neue Wege begeben müssen, lässt sich nicht mehr revidieren. Aktuell versuche ich, mich zu orientieren und zu schauen, ob ich das noch alles so will, wobei auf meine Bewerbungen aktuell leider lediglich Absagen erfolgen. Ich mache mir da nichts vor - bin halt für die Branche schon ziemlich fortgeschrittenen Alters und einen Job wie meinen vormaligen gibt es in der Form nicht mehr, so dass es passieren kann, dass ich umschulen oder mich komplett neu organisieren muss.

    Wir werden sehen, irgendwie verändert sich alles um mich herum, ob zum positiven oder negativen ist noch nicht raus ;), aber da ich sozusagen die vergangene zwei Jahre an Krankheiten und meinem Unfall zu knabbern hatte, nutze ich diese Phase jetzt, um mich mal durchweg zu erholen und all das zu tun, was ich immer machen wollte, wie beispielsweise viel Musik und einen Goldschmiedekurs bei der Volkshochschule. Und, meine Freundschaften zu pflegen, was ich sehr geniesse. Insofern hat das ganze auch etwas positives und ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich zwar aktuell finanzielle Einbussen habe, mir aber doch eine riesengroße Last von den Schultern genommen wurde, denn das, was beruflich in den vergangenen Jahren passiert ist, hat mich schon arg mitgenommen.

    So, jetzt aber genug von mir - was mir beim Lesen Deiner Worte in den Sinn gekommen ist - was ist eigentlich mit Euren Vierbeinern, kümmert sich Dein Mann auch darum?

    Ganz liebe Grüße und ich drück' Dich und alle anderen mal ganz doll virtuell.
    Eure P.
     
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  14. pisces

    pisces Well-Known Member

    Liebe cloudlight, mir geht es gerade ähnlich und ich hoffe, es wird noch besser ;):):love:
     
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  15. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Hallo pisces,

    tja, das mit unserem Hund ist wirklich so eine Sache... (Wie haben jetzt nur mehr einen Golden Retriever. Unsere beiden Labradors sind ja vor ein paar Jahren kurz hintereinander verstorben, bzw. eingeschläfert worden). In dieser Woche ist mein Mann mittags mit ihm raus (morgens und abends macht er das eh). Wir haben ja zum Glück den Wald, obwohl wir in der Stadt leben, direkt vor der Tür. Mein Mann arbeitet in der Nähe. Da passt das ganz gut.

    Wenn er keine Zeit hat, kommen eine gute Freundin und ihre Frau. Die beiden haben selber zwei Hundis, da freut sich unserer immer ganz dolle, wenn sie zusammen toben gehen.

    Aber natürlich fehlen mir die langen Spaziergänge an der frischen Luft, wie du dir vorstellen kannst. Doch zum Wochenende soll es ja wieder wärmer werden. Dann schmilzt der Schnee und das Eis und dann geht's wieder ab nach draußen!:)

    Ja, ich kann nachvollziehen, wie das für dich sein muss im 2. Stock ohne Fahrstuhl zu sitzen:D! Wir wohnen ebenfalls im 2. und ohne. Noch dazu haben wir ziemlich steile Treppen. Unsere Wohnung liegt zwar in einem herrlichen Gründerzeitbau und ist einfach toll, doch nicht eben behindertengerecht. Du hättest mich mal im letzten Juli, nach meiner OP auf dem Po die Treppe raufrutschen sehen sollen. Das hatte was:barefoot:.

    Doch sowas geht vorbei, sollst mal sehen! Hauptsache bei dir halten sich die Schmerzen in Grenzen - oder es gibt gar keine! Obwohl so ein Sprunggelenkbruch ist ja nicht ohne.

    Das es mit deinem Job schwierig ist, hattest du schon mal angedeutet. Einer Bekannten von mir, aus dem Arthroseforum, geht es da z. Z. ähnlich. Sie muss sich auch neu orientieren, ist gerade am Knie (ebenfalls neues Gelenk, wie ich) operiert und hat Zeit zum Nachdenken. Am Anfang ging es ihr sehr schlecht aber nun sieht sie das als Neuanfang und will wohl das Angebot als Empfangsdame in einer Privatklinik zu arbeiten, annehmen. Vorher war sie OP-Schwester mit viel Verantwortung. Ist aber wegrationalisiert worden. Und dann noch die Knie-OP...

    Deiner Mutter und auch deiner Schwester, sowie der Verwandten wünsche ich das Allerbeste! Dir, meine liebe pisces, schicke ich eine dicke Umarmung. Ich habe oft an dich denken müssen! Du schaffst das! Lass dich nicht unterkriegen!(y)
     
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