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Meine unendliche Geschichte...

Dieses Thema im Forum "Lebenskrisen" wurde erstellt von Clara Clayton, 8 April 2013.

  1. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

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    Hallo Rudyline,

    es tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Ich war so müde, als wir das Arztgespräch hatten, dass ich einfach erst einmal eine Pause brauchte.

    Aber nun hast du mich wachgerüttelt und ich erzähl mal:

    Am Dienstag Mittag waren wir pünktlich in der Klinik zum Arztgespräch. Wer nicht da war, war der Oberarzt, der mit uns sprechen wollte. Es gab wohl eine Notfalloperation. Also fuhren wir erst einmal wieder nach Hause und fanden uns zwei Stunden später wieder ein. Mein Mann war wenig begeistert. Unsere Nerven waren zum Zerreißen gespannt. Er wollte gar nicht mehr hin. Ich bat ihn der Klinik eine Chance zu geben, wir müssten jetzt dieses Arztgespräch haben und dann könne er sich ja woanders behandeln lassen und noch eine Zweitmeinung einholen.

    Dann kam alles ganz anders, als wir angenommen hatten. Es gab kein schwer zu verdauendes Gespräch mit komplizierten medizinischen Fachausdrücken, sondern es kam eine junge, freundliche, fast burschikos wirkende Oberärztin, die auf der Papierunterlage der Behandlungsliege im Arztzimmer ganz genau aufzeichnete, wie es mit meinem Mann nun weitergehen sollte. In der Tumorkonferenz hatten sie einen genauen Behandlungsplan entworfen, den sie meinem Mann und mir nun vorschlug.

    Vorab: Es gibt keine Metastasen! Allerdings sind einige Lymphknoten geschwollen, daher muss mein Mann nun vor einer Operation mehrere Wochen ein Hormon unterdrückendes Medikament einnehmen, damit der PSA Wert runter geht, da der Tumor ein" Testosteronjunkie" ist, wie die Ärztin erklärte. Ebenso bekommt mein Mann eine Spritze von seinem Urologen zum selben Zweck.

    Danach folgt dann die Operation.

    Ich kann euch gar nicht sagen wie erleichtert ich war, als ich diese Nachricht hörte. Als sie sah wie die Anspannung in mir nachließ sagte die Ärztin "Keine Angst, ihren Mann kriegen wir wieder hin." Da habe ich erst gemerkt wie fertig ich war. Die Anspannung der letzten Tage und Wochen, die durchwachten Nächte, die Sorge und die Angst um meinen Mann... das war schlimm.

    Wir haben dann noch ganz genau erklärt bekommen, was in einer OP alles gemacht wird und welche Auswirkungen diese auf das Leben meines Mannes hat. Als wir dann wieder draußen vor dem Krankenhaus standen, haben wir uns erst einmal fest umarmt und dann gleich unsere Tochter angerufen.

    Natürlich, mein Mann hat immer noch Krebs, doch der hat noch nicht gestreut und er ist gut behandelbar. Alles Weitere wird sich zeigen.

    Gestern Abend haben wir uns mit Freunden getroffen. Eigentlich war es ein ganz schöner Abend. Wir haben zusammengesessen und Wein getrunken. Aber dann hat meine Freundin gemeint, die Tumordiagnose meines Mannes hätte fast dazu geführt, dass sie ihren Urlaub abgebrochen hätten. Es wäre ein Schock für sie gewesen, als ich mich gemeldet hätte. Ich hatte nicht gewusst, dass sie in Urlaub waren, als ich ihnen schrieb. Ich war ziemlich traurig wegen dieser Vorwürfe. Auf dem Rückweg zur U-Bahnstation hörte ich dann noch wie sie zu ihrem Mann sagte, dass sie es nicht mehr ertragen könne und wie schlimm alles in letzter Zeit für sie sei. Eine Nachbarin würde ihr Haus verkaufen, weil sie ins Altersheim ziehen müsse, ihre Mutter (85) gehe es auch nicht so gut und dann wären da ja noch Freunde die sterben würden, sie müsse jetzt erst mal wieder mit normalen Leuten zusammen sein.

    Da haben mein Mann und ich uns schnell verabschiedet und noch einen kleinen Spaziergang gemacht. So ein dummes Benehmen kann ich auch nicht mit zu viel getrunkenem Wein erklären! Sowas kann ich gerade gar nicht gebrauchen.

    So, jetzt seid ihr auf dem neuesten Stand. Schön, dass ich mir hier alles von der Seele schreiben kann. Das hat gut getan.

    Euch einen schönen Tag!

    Liebe Grüße Clara
     
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  2. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

    Guten Morgen Clara,
    erst einmal herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag.

    Ich bin zurzeit nicht oft hier und bin gerade an deinen Beiträge vorbei geschrappt.
    :( ich habe sie heute erst gefunden.

    Du bzw. ihr habt harte Tage hinter euch. Ich bin etwas beruhigt, dass es letztendlich so gut gelaufen ist. Und ich freue mich über die tolle Ärztin im Krankenhaus, die dein Mann bekommen hat.

    Nimm es deiner Freundin nicht übel, nicht jeder kann mit diesen Dingen gut umgehen. Jetzt weißt du zumindest, wie sie denkt.

    Ich wünsche deinem Mann gute Genesung und sende euch beiden viel Kraft und Liebe.

    Ganz liebe Grüße
    Hortensie.
     
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  3. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Hallo liebe Hortensie,

    vielen Dank für die nachträglichen Glückwünsche- und ganz besonders auch für die Genesungswünsche für meinen Mann.

    Schön, dass du dich meldest. Wie geht es dir? Wir haben lange nichts von einander gehört.

    Weißt du, ich bin sehr traurig über die Aussagen meiner Freundin und enttäuscht. Wie sagt man? Betrunkene und kleine Kinder sagen die Wahrheit? Dann weiß ich ja nun Bescheid. Doch ich habe z. Z. echt Wichtigeres zu tun, als mich mit dem Ponyhof-Leben irgendwelcher Leute abzugeben. Willkommen in der realen Welt, in der Menschen krank werden können und Nachbarinnen ihre Villa verkaufen müssen, weil sie zu alt sind um 9 Zimmer zu bewirtschaften, sage ich da mal!

    Ich sende dir viele Grüße!(y)
    Clara
     
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  4. Ritter Omlett

    Ritter Omlett Well-Known Member

    Ich freue mich einmal mit an dieser Stelle, dass nun die Situation besser als erwartet ist. Niemand hat Garantie auf Gesundheit und so bringt das Leben immer neue zum Teil sehr schwierige Herausforderungen.

    Die Geschichte mit meinem Freund erzähle ich immer wieder gerne, er hatte Krebs in einem sehr weit fortgeschrittenem Stadium und er ging erstaunlich gut damit um. Er war trotz aller Widrigkeiten fast eine Art positiver Prediger, der immer sagte, jeden Tag geniessen, er prägte mich sehr und mein Denken.

    Was ich erstaunte feststellte, war das bewusstere Leben. Das Leben plätschert dahin, bis es nach einer Diagnose nicht mehr dahinplätschert und es sein kann, dass man nun umso bewusster lebt, Zeit bewusster genießt.

    Vielleicht meint es deine Freundin nicht böse, vielleicht ist sie sensibel, dass sie momentan mit solchen Situationen nicht umgehen kann und sie erkennt, dass man älter wird und nicht unbedingt gesünder und hat Angst bekommen.

    Ich wünsche alles erdenkliche Gute, jetzt kann man tatsächlich mal ordentlich geniessen nach dem Schreck.
    Lg
    Ritter Omlett
     
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  5. Spätzin

    Spätzin Well-Known Member

    Guten Morgen liebe Clara,

    solche Freunde braucht kein Mensch ...

    Ich freue mich für Euch dass das Arztgespräch so gut verlaufen ist.
    Elia hatte auch diese Spritzen bekommen dass der PSA-Wert runtergeht.

    Alles Gute für Euch!
     
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  6. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

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    Liebe Spätzin, lieber Ritter,

    schön, dass ihr euch meldet. Das tut mir gut.

    Ja, sicher hat es meine Freundin nicht böse gemeint. Es war einfach nur dumm, sowas zu sagen. Das erklärt es, doch das entschuldigt es nicht. Ja, so ist es: Solche Freunde braucht kein Mensch!

    Liebe Grüße und habt ein schönes Wochenende!

    Clara
     
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  7. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

    Guten Morgen,

    danke, da du fragst, schreibe ich es hier rein.

    Mir geht es im Moment sehr gut. Sicher ich habe meine Höhen und Tiefen, aber momentan überwiegen die Höhen und das ist gut so. Meine Depression ist im Moment nicht so gewichtig und ich habe sie gut im Griff. Ich merke, wenn sie kommt und kann mich darauf einstellen und sehr gut damit umgehen.

    Ich bin sehr damit beschäftigt mein Leben wieder in Ordnung zu bringen. Mein Mann tut unbedacht noch immer Dinge, die mir wehtun, aber er sieht nun mal nur sich und denkt nicht, dass es andere verletzt. Ich nehme es ihm manchmal übel, aber ich muss lernen damit umzugehen. Das Verhältnis zwischen uns geht aber schon, finanziell ist es momentan auch okay, so dass ich da erst mal keine allzu großen Sorgen habe. Ich weiß, dass kann sich schon in der nächsten Minute ändern, aber ich bin darauf vorbereitet.

    Ich bekomme von allen Seiten gesagt, dass ich viel besser aussehe....ich bin auch entspannter und habe nicht mehr diesen seelischen Stress. Mein Körper spielt zwar immer noch nicht so super mit, aber ich bin guter Hoffnung. Leider bin ich am Wochenende in einem Geschäft über eine Stufe gestolpert. Bin wie immer auf die Knie gefallen und mit voller Wucht auf ein Holzregal geknallt, so daß ich auch sichtbare Spuren im Gesicht habe. Die Stufe war gekennzeichnet, aber auf Kniehöhe, wenn man die bunten Sachen an der Wand anschaut, sehen die Augen das nicht. Aus dem Gespräch mit der Ladenbesitzerin habe ich geschlossen, dass ich nicht die erste Kundin bin, der das passiert ist. Das schlimmste an der Sache war, daß es ein Esoterik-Laden war o_O Den hübschen Schal, den ich kaufen wollte, habe ich dann da gelassen. :p
    Es ist aber weiter nichts passiert. Mir geht es gut.

    Nochmal zu deiner Freundin.
    Ich verstehe, dass du enttäuscht bist. Ich wäre das auch, es sind ja Nichtigkeiten über die sie sich aufregt, im Gegensatz zu den Dingen, die euch gerade widerfahren. Sei nicht so hart zu ihr. Ich denke für sie ist es im Moment auch zu viel, steh darüber nimm es ihr nicht so übel. Eine unbedachte Aussage, die dich sehr verletzt hat.
    Doch jeder erlebt das Leben aus seiner Sicht. Für jeden sind andere Dinge schlimm und jeder hat andere Prioritäten. Verurteile sie deswegen nicht. Spare dir deine Energie für dich und deinen Mann. Ihr beiden seid die wichtigsten Menschen in eurem Leben. Im Moment braucht ihr viel Kraft, verschwende die nicht auf solche Dinge.

    Liebe Grüße
    Hortensie
     
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  8. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Liebe Hortensie,

    schön, dass du schreibst. Und schön, dass es dir ganz gut geht derzeit. So einen neuen Lebensabschnitt zu wuppen ist ja eine Herausforderung. Und du stellst dich ihr. Das ist mutig. Nicht gut, dass du da auf die Knie gefallen bist. Lass das mal besser von einem Arzt abklären.

    Ich verschwende inzwischen nicht mehr so viele Gedanken an unsere Bekannten. Dafür habe ich auch gar keine Zeit. Mein Mann und ich haben viele Dinge zu erledigen. Auch ist er heute mit seiner Hormonbehandlung angefangen. Wir brauchen unsere Kräfte für uns selber.

    Am Wochenende wollen wir unsere Tochter in Berlin besuchen. Ich hoffe, es klappt auch. Wir haben Karten für ein Konzert. Mein Bruder kommt auch hin. Wir freuen uns drauf.

    Liebe Grüße
    Clara
     
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  9. Rudyline

    Rudyline Well-Known Member

    Liebe Clara,

    Kein Grund dich zu entschuldigen. Im Gegenteil, es ist doch verständlich, dass du anderes zu tun hast als ins Forum zu schauen!
    Im Gegenteil, ich muss mich entschuldigen, dass ich erst gefragt, dann aber so lange nicht geantwortet habe.
    Wir helfen momentan wieder oft bei der Betreuung der Zwillinge, haben sie oft (auch zum Schlafen) hier und da bleibt wenig Zeit für anders. Bin danach immer recht k.o.

    In Anbetracht der Diagnose sind das was du schreibst doch "gute" Nachrichten. Ich hatte Tränen in den Augen als ich deine Zeilen las wie das Gespräch im KH verlaufen war und dass dein Mann keine Metastasen hat.

    Zu der Aussage deiner Freundin: also da habe ich erst mal geschluckt. Was ist das denn für eine Einstellung?
    Und was ist das für eine Freundin die in schweren Zeiten nicht da ist sondern sich distanziert?
    Ich war für eine Freundin von mir nach einer Krebsdiagnose und dann nach einer schweren Herzoperation mehr da als je zuvor.
    Vllt. bin ich da "zu hart", aber sorry, mein Verständnis hält sich da in Grenzen, ich kann deine Enttäuschung verstehen und für mich wäre das wohl auch die längste Zeit eine Freundin gewesen. Zumindest wenn sie bei dieser Einstellung bleibt.
    Aber das ist nur meine ganz persönliche Sichtweise. Kommt ja immer darauf an wie eng das Verhältnis vorher war.

    Ich wünsche euch weiterhin viel Kraft und alles Gute.
    LG Rudyline
     
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  10. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Hallo Rudyline,

    Schön, dass du dich meldest.

    Ja, Zwillinge machen sicher viel Arbeit, kann ich mir vorstellen. Aber sicher auch viel Freude, was?

    Ich hänge heute etwas durch. Unser Hund hatte heute Morgen um 5 Uhr Durchfall. Ich habe es gottlob mitgekriegt, als er anfing unruhig zu werden und bin im Dauerlauf mit ihm in den Wald gerannt. Wir leben mitten in der Stadt. Hier ist immer was los auf der Straße und einige Leute waren sicher sehr verwundert, als sie mich im Morgenrock mit Turnschuhen die Straße entlang rennen sahen. Aber wir haben es gerade nocht rechtzeitig geschafft.

    Meinem Mann geht es gut, wenn man bedenkt, dass er eine schwere Krankheit in sich trägt. Er geht zu Arbeit und nimmt seine Hormontabletten.

    Tja, das mit meiner "Freundin" geht mir immer noch nicht aus dem Kopf. Das tat sehr weh. Aber ich denke nicht mehr dauernd drüber nach. Das ist es nicht wert.

    Ich schicke viele Grüße und wünsche dir einen schönen Tag.

    Liebe Grüße
    Clara
     
  11. Rudyline

    Rudyline Well-Known Member

    Huhu Clara,

    Sehr viel Arbeit....aber auch doppelte Freude natürlich! Wir sagen mittlerweile das ist nicht Arbeit mal zwei, sondern hoch zwei.Unser Sohn arbeitet oft lange und wir bewundern wie unsere Schwiegertochter das schafft. Zumal sie - ausser meinem Mann und mir - keinerlei Unterstützung hat, noch immer unter den Folgen des Kaiserschnitts leidet und ohne Aufzug und Auto im 3. Stock ihrer kleinen Wohnung "festhängt".
    Da fällt ihr so manches mal die Decke auf den Kopf. Deshalb wollen wir auch so oft wie möglich unterstützen. Aber ich bin selbst nicht ganz gesund und unser Alter spüren wir natürlich auch.
    Aber das ist ein anderes Thema und gehört ja nicht hier in deinen Thread.

    Haha, da musste ich doch etwas lachen, als ich dieses Bild innerlich vor mir sah (sorry).
    Gut, dass ir's noch geschafft habt.

    Er geht arbeiten? Wow. Es gibt bestimmt genug Menschen die sich in dieser Situation krank schreiben lassen würden....verständlicherweise. Andererseits, wenn er sich wohl genug fühlt dazu?

    Kann ich verstehen.

    Sehr gut(y) Das kostet nur unnötig Energie und die brauchst du jetzt für euch.

    Danke, dir auch :)

    LG
     
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  12. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Hallo Rudyline,

    seit etwa vier Monaten lebt hier bei uns eine junge Familie im Haus (acht Mietparteien, vier Stockwerke, Altbau). Sie wohnen im 4. Stock. Sie haben einen kleinen Sohn, der ca. zwei Jahre alt ist und der nächste Nachwuchs müsste so in ein paar Tagen ankommen. Die Leute sind so glücklich, dass sie die tolle Dachwohnung bekommen haben. Aber die Schlepperei mit dem kleinen Jungen und all den vielen Dingen, die eine Familie so braucht, muss schlimm sein. Das ist echte Arbeit. Deine Schwiegertochter hat meine höchste Hochachtung. Und sie- und euer Sohn- sind bestimmt froh euch an ihrer Seite zu haben. Familie ist so immens wichtig.

    Mein Mann liebt seine Arbeit sehr. Sie tut ihm gut. Er ist Informatiker in einer großen Versicherungsgesellschaft. Seine Kollegen wissen ja alle Bescheid und gehen ganz toll und offen mit ihm um. Er fühlt sich gut aufgehoben dort. Mir hilft das auch sehr. Normalität ist wichtig für uns.

    So, liebe Rudyline und alle anderen hier,
    ich wünsche euch ein schönes Wochenende und schicke viele Grüße
    Clara:)
     
  13. pisces

    pisces Well-Known Member

    Liebe Clara,

    erst einmal herzlichen Glückwunsch nachträglich zu Deinem Geburtstag!

    Das Prostatakarzinom ist eine Schockdiagnose, dass es Dich umgehauen hat, ist total verständlich und ich freue mich, dass Ihr offenbar in kompetenten medizinischen Händen gelandet seid.

    Ich habe mich leider auch ein wenig mit der Thematik beschäftigen müssen, weil mein Vater ebenfalls darunter leidet, bei ihm wurde es vor drei Jahren festgestellt und er hat sich bereits mehrerer Behandlungen unterziehen müssen, unter anderem einer HIFu-Behandlung und Bestrahlungen. Hormontherapie und Entfernung des Karzinoms war aufgrund seines Gesundheitszustandes leider nicht möglich.

    Ich persönlich finde auch, dass Deine Freundin sich sehr unsensibel verhalten hat, auch wenn es ihr vermutlich aktuell nicht besonders gut geh. Auch Freundschaften unterliegen einer Dynamik, die sich oft in angespannten oder sogar extremen Situationen zeigt.

    Ich wünsche Euch toitoitoi für die kommende Zeit, Ihr schafft das gemeinsam :love::love::love:

    Alles Liebe aus HH
    P.





     
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  14. Rudyline

    Rudyline Well-Known Member

    Das finde ich toll.
    Ich komme aus dem pflegerischen/betreuenden Bereicht und auch bei Fällen im Bekannten- oder Freundeskreis finde ich es enorm hilfreich wenn offen damit umgegangen wird. Das erleichtert den Umgang miteinander sehr finde ich.
    Man muss nicht überall damit hausieren gehen, klar....aber wenn die Menschen mit denen man viel zu tun hat über plötzliche "Verhaltensänderungen" - die evl. auftreten können - Bescheid wissen ist es schon einfacher.
     
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  15. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Liebe Pisces,

    danke für deine lieben Wünsche, schön, dass du dich meldest!

    Wir sind gerade aus Berlin zurück, wo wir mit Freunden und Familie ein wunderschönes Wochenende verbracht haben. Das hat uns sehr gut getan, besonders meinem Mann. Der Zusammenhalt ist für uns sehr wichtig.

    Ich schicke viele Grüße nach HH aus H:)
    Deine Clara

    Liebe Rudyline,

    ja, ich finde es auch wichtig, dass mein Mann ganz locker mit seiner Erkrankung umgehen kann. Er hat auch über das Medikament gesprochen, dass er nehmen muss und über die eventuellen Nebenwirkungen (die bis jetzt nicht eingetreten sind). Das fand ich sehr wichtig. Seine Teamkollegen sind so informiert, falls es meinem Mann mal nicht gut geht und können ihm Arbeit abnehmen bei Bedarf.

    Liebe Grüße für dich
    Clara
     
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