1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im Forum für alle grossen Lebensfragen!
    Registriere Dich kostenlos und diskutiere über die Liebe, das Leben und auch die grossen, schweren Fragen....
    Information ausblenden

Wann bin ich mir endlich selbst genug?

Dieses Thema im Forum "Selbstvertrauen, Selbstwert, Selbstachtung" wurde erstellt von cloudlight, 21 März 2013.

  1. cloudlight

    cloudlight Well-Known Member

    Werbung:
    Clara,

    logo erinnere ich mich. Geaendert habe ich aber bis heute leider nicht wirklich etwas. Oder viel, oder genug? Ich weiss auch nicht. Es ist einfach das *nicht gut genug sein* Thema, das sich bei mir wie ein roter Faden durchzieht und sobald jemand in die Kerbe haut, triffts.

    Ich enpfinde mich selbst nicht als arm, aber ich weiss genau, dass meine Familie so denkt nach dem Motto "ach, die, die hat doch nix". Das faellt dann schon manchmal schwer sich da abzugrenzen, denn es ist und bleibt halt meine Familie und egal wie weit ich ab haue ich geh ja trotzdem immer wieder hin zu Besuch und telefonier und dann kommt das trotzdem immer wieder hoch.

    Mein Mutter auch, weil ich ja nie wirklich gearbeitet habe (obwohl ich eigentlich meistens gearbeitet habe, nur eben nicht so, dass sich das auf meinem Rentenkonto bemerkbar machen wuerde), ich muss ja mein Kind foerdern, damit sie sich im Alter um mich kuemmern kann und mich versorgen... *kotzwuerg*

    Es ist einfach zu viel, zu oft immer dieses, Du hast bist kannst nix. Und das kam Anfang dieser Woche geballt und nicht nur von einer Seite.

    Danke fuer Deine Gedanken!
    Alles Liebe
    cloudlight

    Kind sagt Hi!
     
  2. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

    Ach liebe cloudlight,
    das kenne ich nur all zu gut. Der Alltag nimmt einen schon so in Anspruch...die Dinge machen, die getan werden müssen. Kein Druck zu haben, sondern alle Zeit der Welt.....und dann ist ja auch noch das Kind da, welches einen Großteil deiner Zeit braucht.
    Ich bin ein großer Aufräummuffel. Bin ich Vollzeit zuhause, schaffe ich irgendwie wenig. Klar ich mache den ganzen Tag etwas; aber ich komme nicht so recht vorwärts und bin auch nicht kreativ. Gehe ich halbe Tage arbeiten, schaffe ich viel mehr....weil ich dann den Druck habe.

    Übrigens: ich finde dein Töchterchen hat recht mit dem, was sie schreibt :ROFLMAO::LOL:
    Hortensie
     
  3. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

    Ach mein letzter Beitrag passt gar nicht so recht, ich habe die beiden Beiträge davor gar nicht gesehen und auch gar nicht, dass es fast schon einen Monat her ist. :rolleyes:
    Denkst du selber das auch? Oder denkst du das "nur" weil es dir immer alle einreden? Es ist doch schade, dass Menschen von außen einem etwas "Kaputtreden" können.
    Ich habe das auch, wenn ich mit einer bestimmten Freundin zusammen bin und wir essen etwas....was mir schmeckt und sie sagt so etwas in der Art: ui das sieht aber schlecht aus und bla bla bla.......dann bin ich mir unsicher und mir schmeckt es auch nicht mehr. Dann bin ich total frustriert, weil ich das ja "eigentlich" sehr gerne mochte...
    Ist das so in der Art auch bei dir? Im übertragenen Sinne.

    Vielleicht gönnt deine Familie dir das einfach nicht! Das du mit so Einfachem zufrieden bist und sie das nicht sein können. Dass sie den Druck habe etwas "leisten" zu müssen. Was dieses "Leisten" auch immer bedeuten mag :cool::p ...dass du trotzdem gut genug bist ohne sich so abrackern zu müssen, wie sie das meinen tun zu müssen. :eek:
    Dass du dich getraut hast ins Ausland zu gehen. Dass du so eine tolle Tochter hast. Das kommt ja auch nicht von ungefähr.
    Liebe cloudlight, so wie du hier schreibst, kann ich schon mal sagen: Du bisst nix, stimmt schon mal gar nicht :love:
     
  4. cloudlight

    cloudlight Well-Known Member

    Liebe Hortensie,

    ja, wenn man den ganzen Tag so vor sich himmuemmelt dann kriegt man nicht so viel geschafft, wie man eigentlich moechte und sobald ich mir selbst *druck* mache, dann merke ich auch, dass alles viel leichter und schneller von der Hand geht (mit Druck meine ich, dass ich mir sage, so, ich mache das jetzt). Hilft natuerlich auch nichts, wenn ich keine Lust habe. Rausschieben, das kann ich auch richtig gut.

    Soviel zum ersten Teil, zum zweiten weiss ich gar nicht richtig, was ich schreiben soll. Hat sich auch jetzt schon wieder etwas relativiert, weil ich seit einer Woche fleissig an einem Buch schreibe. Ich hab schon ueber 10.000 Woerter zusammen. Jippie!!

    Ich glaube, dadurch, dass ich in fast allem Gedankengut die Logik dahinter erkennen kann, ist es schon so, dass ich dieses *nichts koennen*, *nix erreichen* von anderen uebernehme. Ich bin momentan mal wieder soooo dankbar fuer meinen Mann, der an mich glaubt, der Dinge in mir sieht, die ich selbst nicht erkennen kann und stolz auf mich ist. Mein Mann ist der tollste. *schwaerm*

    Ich glaube nicht, dass es bei meiner Familie etwas damit zu tun hat, dass sie mir was nicht goennen, sondern vielmehr, dass sie mich einfach ueberhaupt nicht verstehen und aber auch damit, dass meine Eltern mir immer wieder finanziell unter die Arme greifen. Mit ueber 30 fuehlt sich das schon manchmal echt scheisse an. Gepaart mit der Tatsache, dass ich mit meiner Ausbildung hier auf keinen gruenen Zweig kommen kann, hat es deutlich Frustpotenzial.

    Das Verstaendnisproblem ihrerseits liegt einfach daran, dass sie mich von Anfang an in eine bestimmte Richtung geschoben haben, die fuer mich nicht passt und dann haben sie mich (bewusst) Fehler machen lassen, die mein gesamtes Leben in eine bestimmte Bahn gelenkt haben.

    Naja, jetzt schreibe ich halt mein Buechlein und vielleicht kommen da ja ein paar Kroeten rum. Ich weiss aber jetzt schon, dass von meiner Mutter gesichert dann sowas kommt, wie "das haettest Du ja nun schon die ganze Zeit machen koennen, dann haetten wir nicht so viele Sorgen gehabt" oder "wurde ja langsam Zeit" oder irgend was in dieser Richtung.

    Kein Plan. Wie gesagt, im Moment bin ich wieder in einer zufriedeneren Phase, ich komm klar, mein Kind ist ein superstar und sagt mir jeden Tag, dass sie mich mag und ist sehr zufrieden und selbstsicher. Letzthin hat sie dem 13 jaehrigen Sohn meiner Freundin die Leviten gelesen. Sehr lustig. "Hoer auf damit, das ist NICHT lustig." hat sie ihm gesagt. Stolze Mama.

    Ich weiss, dass meine menschliche Seite rockt, aber die Bank interessiert es halt wenig, dass ich ein toller Freund und gute Mutter bin. Vielleicht wieder ein Grund, warum mich diese Sichtweisen meiner Familie so stresst, denn es ist tatsaechlich so, dass mein Leben wunderbar fantastisch waere, wenn ich keine Geldsorgen haette.

    Hoffe das war nicht zu wirr. Mein Supermann und ich sind die letzte Woche viel, viel, viel zu lange immer auf geblieben und haben uns kaputtgequatscht.

    Alles Liebe und dank fuer das Kompliment, liebe Hortensie! *bussi*
    cloudlight
     

Diese Seite empfehlen