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Warum tun wir nichts gegen das alltägliche Leid

Dieses Thema im Forum "Beruf und Berufung, Schule und Studium" wurde erstellt von heribertknoer1974, 3 September 2015.

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    Wir regen uns auf wenn wir im TV oder in der Zeitung etwas schlimmes zu lesen bekommen, Z.B.wenn Kinder missbraucht, Tiere gequält oder Menschen Gewalt erfahren. Warum tun wir nicht wirklich was dagegen? Warum lassen wir das zu? Denkt ihr wirklich das das euch selbst nicht betrifft und das ihr , bei allem was an Leid passiert keine Schuld habt? Wir alle sind daran Schuld wenn Leid geschieht! Warum?
    Weil wir das materielle über das menschliche stehen haben. Das erklärt alles,oder? Das ist ja auch der Sinn eines kapitalistischen Systems. Eigentlich ist das ganze total leicht zu durchschauen. Es gibt die Politik,die Medien,die Kirche und die Industrie die immer wollen das das materielle über dem menschlichen steht. Wir alle nehmen das auch hin weil wir glauben das es immer ein paar böse Menschen gibt die schlechtes tun. Das sehe ich anders weil wir von Geburt an alle die gleichen Voraussetzungen haben. Kein Mensch wird böse geboren und jeder der das behauptet hat nichts aus der Vergangenheit gelernt als man auch bei den Juden sagte das sie von Haus aus böse wären. Unser Umfeld macht uns zu dem wer wir sind ! Da unser System nicht menschlich ist sondern materiell wird jeder der aus diesem System kommt materiell, also Verstandes denkend, werden. Wir versuchen alles mit dem Verstand zu beantworten selbst wenn es um menschliche Dinge geht versuchen wir das rational zu erklären, was niemals funktionieren kann weil der Verstand der ist der einen anderen Menschen beurteilt und verurteilt. Was ist das für ein System das soviel Leid tagtäglich hervorbringt? Wie kann man das System in dem wir leben für gut heißen ? Jeder müsste sich mal vor Augen halten das gerade jetzt wieder ein Kind missbraucht und Tiere gequält werden. Wie kann man soviel Leid einfach ausblenden? Warum tun wir nichts dagegen? Ich meine damit nicht das wir spenden oder einer modebewegung angehören, nein, wir müssen alle nur wieder Mensch werden, menschlich werden. Einfach Menschen helfen denn das ist das aller größte Glück das ein Mensch haben kann. Ich verurteile den Verstand nicht aber bitte tut ihn dahin wo er hingehört, nämlich zu den rationalen Dingen . Wir alle bringen Menschen hervor die unglaublich schlimme Dinge tun weil wir vorleben das das materielle wichtiger ist als alles andere. Die sog. Mächtigen Haben noch viel mehr schuld weil sie es wissen und einfach in Kauf nehmen das Menschen und Tiere leiden müssen das nennen sie dann Kollateralschaden . Bitte lasst uns menschlich werden und das Leid nicht einfach hinnehmen! Danke!
     
  2. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Hallo,

    nein, ich nehme nicht "einfach so hin", wenn Kinder missbraucht und Tiere gequält werden. Und auch die vielen Flüchtlingsschicksale lassen mich nicht gleichgültig. Die ganz besonders nicht.

    Und? Wie ist das bei dir? Was tust du gegen die von dir genannten Misstände?

    Willst du hier nur deine Texte posten odet hast du auch ein paar Antworten parat?
     
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  3. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Weil Menschen menschlich sind, handeln sie auch so. Ob sie damit viel Leid verursachen oder Gutes tun.

    Wir haben einen Verstand, den wir nicht ausschalten können. Der eine hat zwar mehr davon als der andere, doch er ist da. Und der Verstand ist es, der uns erst menschlich reagieren lässt. Ob dir das nun passt oder nicht.

    Wir leben nicht nur in einem kapitalistischem System, wir leben auch in einer Demokratie. Das bedeutet, wir dürfen hierzulande frei unsere Meinung äußern und sagen was wir denken. Wenn uns etwas nicht passt, können wir das sagen. Wir haben die Möglichkeit selber etwas zu ändern, mit den Mitteln der Demokratie, wenn wir es wollen.

    Das war nicht immer so in unserem Land!

    Niemand ist abgrundtief böse von Geburt an. Da gebe ich dir recht. Das Umfeld, die Erziehung, die Beeinflussung durch andere Menschen und die gesammelten Erfahrungen lassen uns zu dem werden, was wir sind.

    Wir sind nicht alle wehrlose Maschinen, die so werden müssen, wie wir geprägt wurden. Das mag bei dir so sein. Ich kenne dich nicht.

    Doch wir haben einen Verstand und sind in der Lage unsere Schlüsse zu ziehen und aus unseren Erfahrungen, unserem Umfeld und auch von anderen Menschen, zu lernen. Im Guten wie im Schlechten.

    Wir sind keine Opfer unseres Verstandes!

    Wenn du schreibst, wir sollen eben diesen Verstand 'dahin tun, wo er hingehört', was meinst du damit? Was tust du, um anderen Menschen zu helfen? Wie soll es deiner Meinung nach funktionieren zu leben ohne den Verstand zu gebrauchen? Wie sollen wir ohne nachzudenken durch den Tag kommen? Wie sollen wir ohne unseren Verstand schlecht von gut unterscheiden? Wie sollen wir ohne unseren Verstand erkennen können, ob da ein Mensch Hilfe benötigt, Liebe und Zuwendung?

    Das erkläre hier bitte einmal.
     
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  4. Also ich arbeite deine Fragen mal Punkt für Punkt ab.
    Wenn wir wirklich menschlich wären würden wir kein Leid verursachen, ganz einfach aus dem Grund weil es uns dann nicht egal wäre was mit anderen Menschen ist. Das bedeutet für mich Menschlichkeit, wenn es uns auch dann nicht egal ist wenn wir es nicht gerade in den Medien mitbekommen.nein der Verstand ist für die rationalen Dinge des Lebens da. Er hilft uns z.B. bei Mathe oder wie man an Autos rumschraubt u.s.w. wir brauchen den Verstand nicht wenn es um zwischenmenschliche Dinge geht. Ich sage ja auch nicht ,so wie du falsch verstanden hast, das man den Verstand total ausschalten soll. Man kann auch gute Werke mit dem Verstand vollbringen. Mir geht es nur darum das man aufzeigt das wenn sich der größte Teil des Lebens nur noch um materielle Dinge dreht dann vieles was man zwischenmenschlich macht auch versucht mit dem Verstand zu lösen. In gewisser Weise sind wir wehrlos weil die Menschen keine zeit mehr haben sich mal intensiv mit ihrer Umwelt zu beschäftigen denn wann sollen sie das tun? Das ist keine Sache von 1 Std . Ich arbeite in einer heilpädagogischen Tagesstätte für geistig und körperlich beeinträchtigte Kinder und Jugendliche und zum ändern versuche ich die Menschen wachzurütteln. Meine Erfahrung und meine Schlüsse zum Thema Leben habe ich nicht aus Büchern, ich habe dieses Wissen weil ich mich wirklich intensiv damit auseinandergesetzt habe und das hat mir persönlich das Leben gerettet.glaub mir,ohne Verstand erkennen wir viel schneller ob ein Mensch Hilfe braucht oder nicht, vor allem würden wir viel schneller helfen wenn uns der Verstand nicht immer im Weg ist.
     
  5. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Irrtum! Ohne Verstand wären wir noch nicht einmal in der Lage morgens aus dem Bett zu kommen, bzw. abends hinein.

    Wenn ich dich falsch verstanden habe, dann mag es u. A. auch daran liegen, dass du in deinen Posts wenig bis gar keine Absätze einbaust...

    Wie versuchst du die Menschen wachzurütteln - und warum?

    Ich kann nicht gerade sagen, dass es mir immer leicht fällt ein Herz für meine Mitmenschen zu haben. Aber ich denke doch, dass ich niemanden benötige, der mich wachrüttelt. Immerhin bin ich eine ganze Ecke älter als du, habe ebenfalls viele Erfahrungen gemacht in meinem Leben und betrachte mich durchaus als wach meinem Umfeld gegenüber. Ja, und ich lese gerne viele Bücher, wenn ich Zeit habe. Ich beziehe mein Wissen auch daher. Daran kann ich nichts Schlechtes erkennen, im Gegenteil.

    Mein Verstand muss übrigens passen, wenn es um Mathematik geht und an einem Auto würde ich niemals schrauben können.

    Die Mitglieder meiner Familie sind übrigens, ohne Ausnahme Informatiker und Ingenieure. Laut deiner Aussage von der Prägung durch das persönliche Umfeld, müsste ich also ebenfalls einen solchen Beruf ergriffen haben. Aber wie gesagt, die Mathematik war nicht so meins...

    Sicher, viele Menschen sind auch materiell orientiert. Willst du ihnen das vorwerfen? Wer soll denn z. B. die Einrichtung, für die du arbeitest, mitfinanzieren? Und du? Bekommst du kein Geld für deinen Lebensunterhalt?

    Aber schon gut, ich weiß was du sagen willst. Du denkst an die vielen Menschen unserer Wohlstandsgesellschaft, die nur an Haus, Urlaubsreisen und Geldscheffeln interessiert sind.
    Aber ist das nicht auch menschlich? Nicht alles Menschliche ist toll.

    Weiter nehme ich an, du meinst mit 'menschlich' einfach 'mitmenschlich'. Kann das sein? Falls ja, muss ich dir allerdings sagen, dass auch Mitmenschlichkeit einen Verstand erfordert. Viele nennen es auch "ein Herz haben". Aber glaube mir, dass Herz ist der Verstand.

    Wahrscheinlich könnte dir ein Hirnforscher das viel besser auseinandersetzen. Z. B. in welcher Gehirnregion das menschliche Mitgefühl anzutreffen ist - und warum es bei einigen Menschen ausgeprägter ist als bei anderen.

    Aber darum geht es hier ja gar nicht.

    Jedenfalls ist Mitgefühl und Nächstenliebe nicht ohne den menschlichen Verstand lebbar.

    Heute morgen habe ich übrigens einen sehr interessanten Bericht im Radio gehört. Dort wurde geschildert wie ehrenamtliche Helfer beim Roten Kreuz die Hilfe für Flüchtlinge in einem Bezirk in Hamburg koordinieren. Glaubst du das ginge ohne nachzudenken? Wohl kaum. Und glaubst du, weil diese Helfer, die keinerlei Geld für ihre Arbeit bekommen, ihren Verstand einsetzen, sind sie ohne Mitgefühl für die Flüchtlinge? Wohl kaum. Schließlich könnten sie ja auch zu Hause sitzen und ihren Verstand dazu gebrauchen Kreuzworträtsel zu lösen.

    Denke einmal darüber nach!
     
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    Dann habe ich nur eine Frage ! Findest du es ok wie unsere Gesellschaft ist?
     
  7. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Du scheinst zu dem Schluss zu kommen, dass jeder vernunftbasierte, nachdenkende Mensch unfähig ist Gefühle zuzulassen. Menschen, die nachdenken, ergo ihren Verstand benutzen, sind für dich materiell veranlagte, eiskalte Geschöpfe, die nur an ihren eigenen Vorteil (in Form von Geld) interessiert sind. Zu Mitgefühl für ihre Mitgeschöpfe und die Umwelt hätten sie auch gar keine Zeit. Reine Zwischenmenschlichkeit geht nur mit wenig Verstand oder ohne. Der Verstand ist dem Menschen also eigentlich im Wege, deiner Meinung nach.

    Mich stört, wie sehr du alle Menschen über einen Kamm scherst und gleich machst. Du nimmst dich dabei selber zwar nicht aus und sprichst von "wir", doch aus deinen Texten lese ich, dass du jedoch eigentlich der Ansicht bist,nicht zu der Masse der Gesellschaft zu gehören, die Tiere und Kinder quälen, die Umwelt zerstören und nur aufs Geldverdienen aus sind. Ich aber schon...

    Doch auch du gehörst zur Gesellschaft, ob es dir gefällt oder nicht. Willst du sie verändern, genügt es nicht in einem anonymen Forum Menschen "wachrütteln" zu wollen. Da muss du schon mehr tun. Aber vielleicht machst du das ja...

    Aber um deine Frage zu beantworten: oftmals finde ich unsere Gesellschaft total beschissen! Um es einmal ganz deutlich zu sagen. Es kotzt mich an, wenn ich sehe, wie Menschen mit anderen Menschen umgehen! Die vielen Kriege und das große Leid der Menschen erschrecken und berühren mich zutiefst.

    Mich verstört es, wenn ich in den Nachrichten von den grausamen Taten irgendwelcher dummen Typen lese, die Frauen und Kinder vergewaltigen, brandschatzen, Menschen köpfen und ganze Völker aus ihren Ländern flüchten lassen. Und das alles im Namen irgendeines Gottes, von dem sie noch nicht einmal wissen, ob es ihn überhaupt gibt! Findest du es nicht auch dumm und anmaßend zu behaupten Gottes Willen überhaupt nur ansatzweise zu kennen? Welche Bigotterie!!!

    Glaubst du, diese Leute haben ihren Verstand gebraucht, um all diese Greueltaten zu begehen? Sicher nicht! Oder findest du Terroristen besonders mitfühlend, weil sie es verlernt haben ihren Verstand einzusetzen?

    Auch in unserem Lande herrschen viele Ungerechtigkeiten und Missstände. Ich denke da an die Nazis und ihre Mitläufer, die so viel Unheil verursachen, dadurch dass sie sich nicht zu blöde sind Brände in Flüchtlingsheime zu legen. Und bei Nacht und Nebel dann feige verschwinden, in die Löcher aus denen sie gekrochen kamen.

    Erscheinen dir vielleicht diese Leute besonders mitfühlend? Mir scheint es jedenfalls, sie haben ihren Verstand nicht zu Rate gezogen, als sie ihre Taten begingen!

    Das waren jetzt nur einige Beispiele.

    Aber weißt du, es nicht nur Schlimmes und Böses in unserer Gesellschaft (übrigens ist unsere jetzige Gesellschaft nicht schlimmer oder böser als jede andere Gesellschaft zu allen Zeiten).

    Wenn ich sehe, wie viele Menschen sich gegen Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung engagieren (übrigens: das fängt bei dir zu Hause an. Mit einem umweltgerechten Lebensstil trägst du schon zum Umweltschutz bei!), wenn ich die vielen, unermüdlichen ehrenamtlichen Helfer in der Flüchtlingshilfe sehe, die sich aufopfernd kümmern, dann weiß ich, dass du unrecht hast, wenn du diese Gesellschaft einfach per se verurteilst.

    Ich kenne übrigens gar keine Menschen, die sich nur für ihr Geld und sonst für gar nichts interessieren.

    Ich kenne auch keine Menschen, die ohne ihren Verstand zu gebrauchen, durch das Leben ziehen und dadurch besonders mitmenschlich sind. Ich kenne da aber eine Frau, die nach ihrer Arbeit als Rechtsanwältin noch Deutschunterricht für eine syrische Flüchtlingsfamilie gibt. Ist das nicht schön?

    Ich kann mir vorstellen, dass du bedingt durch deine tolle Arbeit mit geistig - und körperlich behinderten Menschen - sehr viele positive Erfahrungen in puncto Mitmenschlichkeit gesammelt hast. Das finde ich wunderbar.

    Auch finde ich es toll, wenn du Leute wachrütteln willst, sich mehr zu engagieren. Doch wenn du das machst, dann verurteile nicht, verpauschalisiere nicht - und biete Lösungsmöglichkeiten bzw. Ideen zum Bessermachen an. Gib Beispiele was du z. B. tust,um diese Gesellschaft ein klein wenig besser zu machen.Nur durch Anklage ändert sich da gar nichts.

    Verstand und Mitmenschlichkeit schließen sich nicht aus - im Gegenteil!
     
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  8. vinzenz

    vinzenz Well-Known Member

    Wir könnten Ewig diskutieren wie gut oder schlecht unsere Gesellschaft ist, deshalb gebe ich Clara Recht dass sie zu anderen Zeiten nicht schlechter oder besser war als heute.

    Auch wenn es nicht den Anschein hat so steht dem vielem Leid eben so viel Gutes gegenüber, nur ist es eben medial nicht so präsent.

    Was man auch nicht vergessen darf ist das die Politik und eigentlich die Weltgemeinschaft ganz einfach überfordert war und ist was das Ausmaß der derzeitigen Flüchtlingskrise angeht. Ja es ist entsetzlich was diese Fanatiker anderen Menschen antun, und dennoch werden sie scheitern wie so viele vor ihnen die geklaubt haben mit Unmenschlichkeit und Brutalität die Welt zu verändern oder Beherrschen zu wollen.

    Es gab und gibt leider immer wieder Zeiten und Situationen wo ein Teil der Gesellschaft jegliche Menschlichkeit verliert, aber die Geschichte hat gezeigt dass sich Letzt endlich das friedliche mietender immer durchgesetzt hat.

    L.G. VINZENZ
     
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  9. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Danke für deinen Beitrag, lieber Vinzenz!
     
  10. Das ist ja alles gut und schön nur haben wir kein friedliches miteinander!
    Auch das was die Medien zeigen an schlechtem ist nur ein ganz kleiner Teil von dem was wirklich stattfindet und was gezeigt wird wird IND der nächsten Sekunde wieder vergessen.
    Nur weil es in der Vergangenheit auch noch nie besser war heißt das doch nicht automatisch das man nichts dagegen tun kann, oder?
    Natürlich gibt es auch gutes und natürlich sind nicht alle Menschen Egoisten, dass ist doch ganz klar aber wenn man sich das Ergebnis unserer Gesellschaftsform ansieht dann ist das meiner Meinung nach auf keinen Fall weiter tragbar.
    Ich verurteile die Menschen auch nicht weil ich weiß das sie im Gründe nichts dafür können weil unser System so ausgelegt ist das man keine zeit dafür hat mal wirklich in Ruhe über all das nachzudenken. Darum geht es mir auch gar nicht, irgendjemanden schuldig zu sprechen, dass ist mir auch klar das das nie etwas bringen würde.
    Übrigens leben wir in keiner Demokratie. Wir dürfen zwar zum Schein wählen gehen was viele auch dankbar annehmen und meinen sie könnten mitbestimmen aber das ist ein Irrtum den viele noch glauben.
    Das was in der Politik gemacht werden darf und was nicht entscheiden immer noch die Geldgeber . Denn im Kapitalismus zählt , wer das meiste Geld hat hat Macht und der die Macht hat entscheidet nur sehen das die wenigsten weil sie glauben wollen das sie ein mitspracherecht hätten. Man sollte immer hinter die Kulissen sehen und nichts glauben was einem die da oben weis machen wollen. Die wollen nur ihre Macht behalten und dafür tun sie alles! Auch bei Ländergrenzen geht es immer nur um Macht. Warum gibt es sie denn überhaupt? Irgendwann haben Menschen darum gekämpft und ab da hieß es , das ist unser Land . So ein quatsch !!!
    Erst wenn es keine grenzen mehr gibt dann können wir sagen das wir menschlich geworden sind weil es dann keine unterschiede mehr zwischen den Menschen gibt.
    Ich hoffe das die Naivität vieler Menschen endlich mal aufhört und die Realität gesehen wird
     
  11. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

    Ja tun wir das? Woher weißt du, warum WIR nichts tun? Ist das so? Woher weißt du, dass ich nichts dagegen tue? Nur weil ich es hier nicht schreibe?
    Es gibt eine Menge Menschen, die etwas dagegen tun. Glücklicherweise ist das auch im Moment gut zusehen.
    Du hast recht, es gibt noch viele, die nichts tun, aber freu dich einfach, dass es nochmal so viele gibt, die etwas tun. :)
     
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  12. Denn wenn wir was tun würden, wenn wir uns wirklich bewusst wären wie viel Leid und Ungerechtigkeiten es gerade in unserer Gesellschaft gibt dann würden die meisten von uns dieses System in seiner ganzen Form nicht gut heißen. Wenn Menschen Menschen so etwas antun, Tag für Tag , Std für Std,Minute für Minute,dann hat das System für mich versagt. Jede Regierungsform die in erster Linie Macht anstrebt ist meiner Meinung nach nicht geeignet Menschen zu führen aber jeder Regierung die es gibt geht es in erster Linie darum.
    Egal wo, es geht immer darum wettbewerbsfähig zu sein auch wenn die breite Masse darunter leidet.
    Natürlich nehmen viele dieses System an weil es oberflächlich betrachtet eine halbwegs friedliche Form des Miteinanders ist aber das ist ein großer Irrtum. Wir gehen nicht friedvoll miteinander um sondern angstvoll weil wir ständig Angst haben jemand könnte uns etwas wegnehmen und damit meine ich nicht nur das materielle.
    Für mich würde es auch nicht reichen das wir eine halbwegs friedliche Gesellschaft sind, was nicht stimmt, sondern jede einzeln Ungerechtigkeit ist mir zuviel.
     
  13. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Das ist ja gut und schön, dass du bezüglich unserer scheinbaren Missstände eine Meinung hast, doch was tust DU dagegen, außer hier alles schlecht zu reden? Jede einzelne Ungerechtigkeit ist dir zu viel? Das ist aber eine Ansage. Donnerwetter....! Du kennst alle Ungerechtigkeiten, dass dir jede einzelne zu viel ist?
    Du klingst ja sehr von dir überzeugt, dass du uns als, von den 'verlogenen Medien geprägte Trottel' hinstellst, dich selber jedoch als den einzigen Intellektuellen, der die wahren Hintergründe erkennt.

    Wenn du denkst, du lebst hier nicht in einer Demokratie, wie kommt es denn, dass du hier so frank und frei deine Meinung äußern darfst? Wenn es dir hierzulande nicht gefällt, steht es dir doch vollkommen frei dir eine andere Gesellschaftsform auszusuchen und beispielsweise nach Thailand zu ziehen und dich da einmal so richtig über die dortigen Verhältnisse auszukotzen! China könnte ich dir auch noch empfehlen. Der angebliche Kommunismus macht alle Menschen doch so wunderbar gleich. Vielleicht wäre der Platz Des Himmlischen Friedens in Peking genau der richtige Ort für dich, um dich über die Ungerechtigkeiten dieser Welt zu beklagen!

    Wenn du etwas ändern willst, dann ändere was! Dein Genörgel wird niemand als Wachrütteln auffassen. Willst du etwas ändern, dann gehe da hin wo du etwas ändern kannst.

    Du machst es dir sehr einfach hier im Forum dein politisches Halbwissen zu verkünden, keine Antworten zu geben und dich über die hiesigen Zustände zu beklagen.

    Du jammerst auf sehr hohem Niveau, mein Lieber!
     
    Zuletzt bearbeitet: 6 September 2015
    Spätzin gefällt das.
  14. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Etwas möchte ich noch hinzufügen. Dein letzter Post klingt als suchtest du nach Leuten, die mit dir zusammen die politischen und die gesellschaftlichen Zustände verändern. Du willst in einer Gesellschaft leben in der es gerecht zugeht.

    Welche Gesellschaftsform schwebt dir da vor und wie willst du diese erreichen? Und hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie du sie erreichen willst? Durch politischen Umsturz z. B.?

    Deine Antwort auf meine Frage würde mich wirklich sehr interessieren.
     
    Spätzin gefällt das.
  15. Also wenn ich deine Kommentare so lese, ich meine nicht nur meine, dann reagierst du oft sehr aggressiv. Woher kommt das?
    Du schreibst ja auch so ziemlich zu jedem Thema etwas. Wieviel Zeit verbringst du so im Internet ? Ist das Internet dein einziger Freund? Interessiert mich einfach!
    Nimmst du einzelne Ungerechtigkeiten einfach so hin? Sagst du dir dann, ach, was solls ist ja nur eine Ungerechtigkeit. Wie kaltherzig ist das denn? Und was ist wenn es in genau dieser einen Ungerechtigkeit um ein misshandeltes Kind geht? Was dann?
    Natürlich kenne ich nicht jede einzelne Ungerechtigkeit aber glaube mir das ich aufgrund meines Lebens sehr sehr viel gesehen habe, gerade was Leid angeht.
    Meine Meinung kann ich deshalb frei äußern weil ich noch keinerlei Gefahr für die Mächtigen darstelle. Was glaubst du denn wie schnell man mundtot gemacht werden würde wenn man eine Gefahr für das bestehende System wäre? Oder glaubst du die würden einfach zusehen und den Weg frei machen?
    Ich sag es dir nochmal, es gibt keine Regierungsform auf der Welt die nicht nach Macht strebt.
    Also ich empfinde meine Meinung nicht als Genörgel und ich habe schon mit dem sog. Genörgel schon Menschen aufgerüttelt.
    Wir werden uns jetzt desöfteren treffen und unsere Ansicht versuchen weiter auszubreiten.
    Denn im Gegensatz zu dir sind wir dir Meinung das ein missbrauchtes Wesen nicht einfach abgetan werden darf mit dem Satz, dafür gibt es aber auch viel gutes.
    Ich habe das schon mal erwähnt was mir vorschwebt.
    Ich möchte das System nicht komplett verändern sondern worum es mir geht ist die Menschlichkeit über das materielle zu stellen. Momentan ist es genau umgekehrt,oder irre ich mich da?
    Wie ich das erreichen will ist doch klar. Ich will immer mehr Menschen davon überzeugen das es in erster Linie um Menschlichkeit geht.
    Ich will ein Bewusstsein dafür schaffen das jede einzelne Ungerechtigkeit eine zuviel ist und das es eine Lösung dafür gibt. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen aber irgendwann muss man damit anfangen und ich glaube das ich auch im richtigen Land bin weil es hier mit Sicherheit mehr Menschen gibt die das auch so sehen als in den von dir genannten Ländern . Du siehst also das ich nicht alles schlecht Rede was hier passiert aber trotzdem heiße ich vieles für nicht gut.
    Ich kann natürlich so wie du meine Hände in den Schoß legen und sagen, ja mei, es ist ja nicht alles schlecht aber mit der Haltung würde ich jedem Leid Tür und Tor öffnen und das will ich nicht.
     
    stillewasser gefällt das.

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