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Zwei Jahre Auseinandersetzungen mit meiner Mutter

Dieses Thema im Forum "Eltern und Kinder" wurde erstellt von ms2017, 21 Juni 2017.

  1. ChrisTina

    ChrisTina Well-Known Member

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    Sorry, wenn ich das so behaupte - aber eben zitierter Teil widerspricht sich mit dem nächsten:

    Wenn du davon ausgehst, dass sie etwas merken muss, dann willst du, dass sie etwas ändert - was sie wahrscheinlich gar nicht ändern will, weil sie bisher keine Notwendigkeit dafür gesehen hat. Sie ist verheiratet - sie dürfte ein - aus ihrer Sicht - gutes Verhältnis mit deinem Onkel und der restlichen Verwandschaft haben - nur du bist der Aussenseiter, der mit ihren ReAktionen unzufrieden ist.

    Du bist der Rebell, der sie nicht so akzeptiert, wie sie ist - deine Mutter - die dir schon als kleines Kind gesagt hat, was du zu tun hast - und es dir bis in alle Ewigkeit sagen wird - wenn du es zulässt.

    Überleg mal - warum sollte sie etwas ändern?
    Gehts ihr schlecht?
    Oder ist ihr einziges Problem der zickende Sohn, der ihr ihre Enkelinnen vorenthält?
    Warum sollte sie etwas ändern wollen?

    Für sie gilt das gleiche wie für dich - sie geht davon aus - du musst merken, dass du etwas ändern musst.
    Und solange du das nicht tust, wird sie es weiter tun - darauf zu bestehen, dass du es endlich merkst, dass du etwas ändern musst - um des lieben Friedens willen.

    Gratuliere - das ist ein guter Weg - mein ich ehrlich.

    Ja - es geht um dich und deine Mutter - und die anderen Personen in der Familie sind für ihre eigene Taten selbst verantwortlich - ausser deine Kinder - und für die bist du - und deine Frau - verantwortlich - ihr Wohl muss dir ein Anliegen sein - mehr als dein Verhältnis zu deiner Mutter.

    Das mit der Ruhe in der Familie klingt gut - aber die andere Seite geht dich nichts an - das müssen die für sich - und unter sich - regeln.

    Wie immer - solltest du allerdings schon wissen - und auch die Konsequenzen von Beginn an richtig einschätzen können.

    Weil du dein Verhältnis zu deiner Mutter über alles stellst.
    Wenn du damit nicht aufhörst, wird sich auch nichts ändern.
    Du musst dich entscheiden.
    Du für dich.

    Du hast zwei Möglichkeiten:
    1. Kämpfe weiter den Kampf gegen deine Mutter und ruiniere deine eigene Familie.
    2. Entscheide dich für deine eigene Familie und lasse deine Mutter so sein, wie sie will.
    Es liegt an dir - du bist der Schöpfer deines Lebens - du ganz allein - deine Therapie kann dich dabei begleiten und unterstützen.

    Dieses WARUM musst du fallen lassen, wenn du dich für Punkt 2 entscheidest - es ruiniert dich - es hält dich davon ab, deine Familie geniessen zu können.
    Wobei - du musst es nicht fallen lassen, du musst es nur akzeptieren, dass das WARUM eigentlich schon beantwortet ist - deine Mutter hat eine Persönlichkeitsstörung - das wars auch schon - mehr gibts nicht dazu zu sagen - DAS IST DAS WARUM.

    Noch ein Tipp am Rande - wenn du darauf bestehst, dass es noch ein anderes WARUM geben MUSS, dann wirst du letztendlich davon aufgefressen - und ruinierst deine eigene Familie, die dich braucht - viel mehr als deine Mutter dich braucht - sie braucht dich nicht - sie ist glücklich mit ihrer Persönlichkeitsstörung - du brauchst deine Kinder und deine Frau - und sie brauchen dich noch viel mehr - konzentriere dich auf sie - und lass deine Mutter in ihrer Welt.

    Ja, ich weiß, wovon ich schreibe - so hart es für dich auch ist, dir einzugestehen, dass deine Mutter eine Persönlichkeitsstörung hat - es ist ihre - nicht deine - und sowas ist auch nicht unbedingt vererbbar - von daher - lass deiner Mutter ihre Probleme - und kümmere dich um deine Familie - deine Frau - deine Kinder - sie brauchen dich.

    Werde glücklich mit den Menschen, die dich lieben und so akzeptieren, wie du bist - matche dich nicht länger mit deiner Mutter - mache deinen Frieden mit ihr - nein - ohne sie. Wenn es dir nicht mehr wichtig ist, ob und wie sie sich ändert - vielleicht geschieht noch ein Wunder - aber kümmere dich bitte endlich um deine Mädels - sie sollten dir das Wichtigste in deinem Leben sein - gib ihnen den Frieden, den sie verdienen - sie sind noch Kinder.
     
    Hortensie, Spätzin und Clara Clayton gefällt das.
  2. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Hallo ms2017,

    meine eigene Mutter war eine sehr schwierige Person, um es einmal ganz freundlich auszudrücken. Ich habe Jahre gebraucht, um nicht mehr auf ihre Psychospielchen hereinzufallen. Eines ihrer liebsten "Spiele" war es mir ein schlechtes Gewissen einzureden für alles Mögliche. So konnte sie z. B. von einer Sekunde zur anderen in Tränen ausbrechen, wegen ihres miesen Lebens, das ich durch meine Geburt verschuldet zu haben schien. Meine Kindheit war geprägt von meinem schlechten Gewissen.

    Irgendwann verstand ich, meine Mutter fühlte sich nur gut, wenn sie mir (oder anderen Leuten) irgendeine Schuld einreden konnte. Sie brauchte das. Wenn mir heute jemand, direkt oder indirekt sagt, dass es ihm meinetwegen schlecht geht, dann kann er, bestenfalls, nur noch mein Mitleid erregen.

    Du bist noch lange nicht so weit dich von deiner Mutter gedanklich und auch räumlich zu trennen bzw. abzugrenzen. Wahrscheinlich willst du das auch gar nicht. Doch hier geht es ja nicht nur um dich alleine. Es geht um deine komplette Familie, die unter eurem Verhalten leidet.

    Ich finde nämlich dein Verhalten mindestens genauso schlimm wie das deiner Mutter. Einerseits ist dein Benehmen sehr merkwürdig, andererseits auch interessant. So gibst du einfach nicht auf, deine Mutter zufrieden stellen zu wollen. Viele Gründe hat das, die mir sogar teilweise einleuchten. Trotzdem denke ich, dass sie auch vorgeschoben sind.

    Du gibst vor als Oberhaupt deiner Familie zu agieren. Du machst Termine mit deiner Mutter aus, an denen sie deine Kinder sehen kann, mal bist du dabei, mal nicht. Wird deine Mutter dann wieder fordernd oder übergriffig, gibt es zur Strafe eine Kontaktpause. Will sie euch, ohne eure Zustimmung, einen Besuch abstatten, setzt ihr euch alle zusammen ins Auto und flüchtet. Damit willst du deine Mutter disziplinieren. Ihr telefoniert, endlos und erfolglos, miteinander. Du stellst Regeln auf, die deine Mutter wieder umstößt. So geht das weiter und weiter. Du gibst vor das ändern zu wollen, dabei hältst du die Sache nur "am Köcheln".

    Das muss doch ein furchtbar anstrengendes Leben für deine Familie sein. Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich dich fragen, ob du kein anderes "Hobby" finden kannst.

    Gib doch endlich auf, euren Kindern einen guten Kontakt zur Oma vermitteln zu wollen. Das wird nicht passieren und das weißt du auch. Wenn du dir ein normales Familienleben wünschst, dann wirst du das nur ohne deine Mutter finden.


    Gruß
    Clara
     
  3. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

    ...und das Beste von allem wäre....wenn du dich endlich entschließen würdest dem Entgegenzusetzen, was du hier so bemängelst, also deine Mutter deine Mutter sein läßt, dann würde sich einiges von selbst regeln. Leider hört sich das leichter an, als es Umzusetzen ist.
     
    Spätzin und Clara Clayton gefällt das.

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