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Zwei Jahre Auseinandersetzungen mit meiner Mutter

Dieses Thema im Forum "Eltern und Kinder" wurde erstellt von ms2017, 21 Juni 2017.

  1. Rudyline

    Rudyline Well-Known Member

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    Hallo @ms2017

    vielen Dank für deine Antwort. Jetzt verstehe ich (dein Anliegen) besser.
    Ich habe auch schon meine Erfahrungen (mit meiner Mutter) hier in einem anderen Thread geschildert.
    Diese Woche incl. Wochenende habe ich allerdings keine Zeit mehr das zu suchen und auch nicht dir zu antworten.
    Ich melde mich nächste Woche.
     
  2. Spätzin

    Spätzin Well-Known Member

    Auch wenn es jetzt etwas bösartig klingt, ich hab 1980 den Kontakt zu meiner Mutter rigoros abgebrochen und sie nach ihrem Schlaganfall 2006 im Krankenhaus - zusammen mit meinem Bruder - ein einziges Mal besucht und im wahrsten Sinne des Wortes das Leben aufs Bett gekotzt. Sie starb ein halbes Jahr später ...
     
  3. Rudyline

    Rudyline Well-Known Member

    Das klingt nicht bösartig.
    Manchmal gibt es keinen anderen Weg. Und nur weil in der Bibel steht du sollst Vater und Mutter ehren, muss man als erwachsenes Kind nicht alles mit sich machen lassen.
    Manchmal ist der totale Kontaktabbruch die einzige Option um nicht noch weiter verletzt und manipuliert zu werden.
    Man hat das Recht sich selbst zu schützen - auch vor den eigenen Eltern wenn es sein muss, wenn sie uns "misshandeln" - auf psychischer Ebene.
     
  4. Clara Clayton

    Clara Clayton Well-Known Member

    Richtig, liebe Rudyline, das hast du sehr gut geschrieben!
     
    Spätzin gefällt das.
  5. Hortensie

    Hortensie Well-Known Member

    Moin Clara,

    ich kann es ja ein wenig verstehen. Ein Bekannter von mir kaufte mal ein Auto von weiter weg....der Besitzer ist tatsächlich später mal vorbeigekommen um nach "seinem" Auto zu sehen.

    Hättest du ihm nicht diesen Tipp gegeben, hätte er es auf einem anderen Weg versucht.

    Ich fahre auch noch manchmal an "meinem" alten Haus vorbei. Sentimalität - Neugierde? Kann sein, aber hier ist es eine Nummer krasser. Er kann sich nicht von seiner Mutter lösen. Er will seine Kindheit zurückholen. Soll er es doch gut in Erinnerung behalten und gut isses. Das was er versucht ist die Vergangenheit zurückzuholen/verändern/ k.A.
    Das geht nicht, man/frau/wir müssen in die Zukunft blicken. Wir können aus dem Vergangenen lernen, aber wir sollten niemals nur nach hinten schauen; dann stolpern wir schneller als uns lieb ist oder bleiben einfach stehen, weil wir nicht weiter gehen können.
    *lach* ich schreibe so tolle Sachen - und müsste die auch bei mir anwenden. :rolleyes: Ich versuche es gerade und es fühlt sich gut an. Nach vorne schauen und nach vorne gehen. Sich Ziele setzen. Kleine, damit man sich nicht verunsichert und überfordert fühlt.

    Sorry, lieber Threaderöffner, dass ich in der dritten Person von dir schreibe. :whistle:
     
    Spätzin und Walter gefällt das.

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